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Filmkritik: The Age of Adaline

Die Liebe kennt kein Alter.

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Fotos: Standbilder/zVg
08. Juni 2015

Ellis ist fasziniert von der eleganten Susanne er ahnt nicht, dass sie eigentlich Adaline heisst und seine Grossmutter sein könnte. Glückliche Zeiten - Adaline an ihrer Hochzeit vor dem Unfall. Schwestern? Nein - Adaline und ihre Tochter Flemming (l.) Während ihres langen Lebens hat Adaline so einiges erlebt. Ellis lässt sich nicht abweisen. Erst die Begegnung mit seinen Eltern lässt die Angst vor Entdeckung wieder in Adaline aufleben. Ellis Vater und Adaline kennen sich von früher.

Glückliche Zeiten - Adaline an ihrer Hochzeit vor dem Unfall. 

Schwestern? Nein - Adaline und ihre Tochter Flemming (l.)

Während ihres langen Lebens hat Adaline so einiges erlebt. 

Ellis lässt sich nicht abweisen. 

Filmkritik

Die Story
Im Jahr 1935 fährt die junge Witwe Adaline Bowman durch die Nacht. Sie ist auf dem Weg von San Francisco nach Norden, wo ihre kleine Tocher und ihre Eltern auf sie im Ferienhaus der Familie warten. Es ist eine besondere Nacht denn plötzlich fängt es in Kalifornien an zu schneien. Doch mit dem Schnee zieht ein fürchterlicher Sturm auf. Adaline verliert die Kontrolle über ihr Auto und stürzt in einen eiskalten Teich. Adalines Herz bleibt durch die Kälte stehen sie stirbt und wird nur Momente später von einem Blitzeinschlag wiederbelebt. Der Blitz schenkt ihr nicht nur das Leben neu, sondern verändert ihre Zellen so, dass sie nicht mehr altern. Was der Traum jedes Menschen zu sein scheint wird für Adaline zum Fluch: Bekannten wunder sich, dass sie nicht älter wird und schliesslich beginnt sich auch die Regierung für ihr offensichtlich zu jugendliches Aussehen zu interessieren. Von der Angst getrieben, als Versuchskaninchen zu enden, flüchtet Adaline. Um nicht mehr aufzufallen legt sie sich alle paar Jahre eine neue Identität zu. Sie bricht alle Bekannt- und Liebschaften ab und verschwindet. So schafft sie es, ihr Geheimnis seit achtzig Jahren zu wahren, gleichzeitig macht es sie einsam. Die einzige Person, die ihre Geschichte kennt und mit der sie immer in Kontakt bleibt, ist ihre Tochter Flemming. Doch dann trifft Adaline den charmanten Ellis. Obwohl sie kurz vor einem neuen Identitätswechsel ist, verfällt sie seinem Charme. Ein Wochenende bei seinen Eltern weckt jedoch die alte Angst in ihr, entdeckt zu werden. Nun muss sich Adaline entscheiden soll sie ihr Geheimnis endlich jemandem anvertrauen oder soll sie wieder weg rennen?

Die Kritik
Wahrscheinlich ahnen Sie es schon, und ich bestätige es ihnen hiermit gern: Dieser Film ist hoffnungslos kitschig. Dass kitschig aber nicht gleich schlecht ist, haben andere Filme schon bewiesen allen voran Pretty Woman. Obwohl The Age of Adalinewohl nicht so erfolgreich werden wird wie Pretty Woman, so überzeugt er doch mit den gleichen Mitteln: Nämlich durch ein schönes und sympathisches Hauptdarsteller-Paar (sowohl Blake Lively als auch Michiel Huisman präsentieren sich in Topform), unterhaltsame Dialoge, noble Schauplätze und nicht zuletzt durch umwerfende Kostüme. Klar kann man auch eine Moral in der Geschichte suchen, aber wenn wir ehrlich sind, ist die nebensächlich. Wer auf romantische Filme steht, sollte sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen.

Credits:

Filmstart: 11. Juni 2015
Produktionsland: USA
Länge: 110 Minuten
Regie:Lee Toland Krieger
Besetzung:
Adaline BowmanBlake Lively
Ellis JonesMichiel Huisman
William JonesHarrison Ford
FlemmingEllen Burstyn

Trailer

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