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Filmkritik & Verlosung: Kingsman: The Secret Service

Elegante Spione, schwerreiche Bösewichte, coole Gadgets und ein junger Rookie - der Film Kingsman: The Secret Servicehat alles, was es zu einem guten Agenten-Film braucht. Machen Sie bei unserer Verlosung mit und gewinnen Sie coole Goodies!

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FOTOS
tmdb, ZVG
09. März 2015

Eggsy (links) wird von Harry (rechts) in die Welt der Kingsmen eingeführt. Schneider oder Agent? Warum taucht der entführte Professor plötzlich wieder auf? Unerwartetes Zusammentreffen - was führt der schwerreiche Mogul Valentine (rechts) im Schilde? Harry: Anzüge sind die Schutzschilde moderner Gentlemen und die Kingsmen sind die modernen Ritter. Eggsy wird bald erfahren, was sich hinter dem eleganten Äusseren von Harry alles versteckt. Harry bringt Eggsys Peinigern ein paar Manieren bei, denn er ist überzeugt: manners make us man (Mainieren machen uns zu Menschen). Schwere Stunde: Eggsy mit dem Chef der Kingsman.

Schneider oder Agent? 

Warum taucht der entführte Professor plötzlich wieder auf?

 Unerwartetes Zusammentreffen - was führt der schwerreiche Mogul Valentine (rechts) im Schilde?

Harry: Anzüge sind die Schutzschilde moderner Gentlemen und die Kingsmen sind die modernen Ritter. 

Filmkritik

Die Story

Die Kingsmen sind eine Staats-unabhängige Agenten-Organisation, die sich dem Wohl der Welt verpflichtet haben und ähnlich dem Secret Service die Welt vor Übeltätern retten wollen. Nachdem ein Professor für Umweltwissenschaften von einer Terroristengruppe quasi vor den Augen eines Kingsman entführt wird, schreitet dieser beherzt ein. Wird dabei aber getötet. Nun haben die Kingsmen gleich zwei Probleme: Zum einen geht es darum herauszufinden, was da für eine Verschwörung im Gange ist und zum anderen, müssen sie einen neuen Kandidaten für ihre Organisation finden. Dazu darf jeder der Kingsmen einen Kandidaten stellen. Normalerweise kommen diese aus der britischen Highsociety doch dieses Mal kommt auch ein junger Tagedieb aus einem armen Vorort Londons in diese illustren Reigen. Es handelt sich dabei um Eggsy, der in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist, nachdem sein Vater der ebenfalls bei den Kingsmen war in einer Mission umgekommen ist. Kingsman Harry (Colin Firth) , der damals wegen der Aufopferung von Eggsys Vater überlebt hat, nimmt sich dem Jungen an und ernennt ihn zu seinem Kandidaten. Obwohl Eggsy keine Eliteschule besucht und Spezialausbildung genossen hat, kommt er nicht ohne Fähigkeiten: Der intelligente Junge hat auf den Strassen der Londoner Vororte ein paar wichtige Überlebenstricks gelernt und kann im Camp bald auftrumpfen und sticht immer mehr Kandidaten aus. Während sich die Anwärter auf den Platz bei den Kingsmen in unterschiedlichen Aufgaben messen, rätseln Harry und seine Mitagenten was der reiche Mogul Valentine mit den entführten Promis zu tun hat, warum immer mehr Politiker und Würdenträger einen Chip hinter ihrem Ohr tragen und warum Valentine plötzlich gratis Sim-Karten an alle Menschen auf der ganzen Welt verteilt.


Kritik

Dieser Agenten-Film von Matthew Vaughn liefert dem Kinogänger alles, was man von einem guten Agentenfilm erwartet: smarte Spione (Colin Firth für den reiferen Geschmack und Taron Egerton für jüngere Fans), einen verrückten Bösewicht (der brilliant spielende Samuel L. Jackson) und dessen tödlichem Bodyguard Gazelle (Sofia Boutella), faszinierende Gadgets und jede Menge Action-reiche Kämpfe. Vorlage für den Film ist der gleichnamige Marvel Comic aus dem Jahre 2012. Autor des Comic istMark Millar, der unter anderem auch Schöpfer der Kick-Ass Comics ist. Ja genau, die Vorlage der Kick-Ass Filme, die ebenfalls von MatthewVaughn verfilmt wurden - da scheint sich ein Duo gefunden zu haben.

Währenddem Kick-Ass eine moderne Superhelden-Saga ist, wird bei Kingsman das Agenten-Genre entstaubt, ohne ihm aber einen allzu realistischen Charakter zu geben, wie dies zum Beispiel bei den neueren James Bond Filmen (leider) der Fall ist. Nein, die Kingsman bleiben fantastisch und bewahren so den Charm dieses Genres, bei dem auch gerne Mal gelacht werden darf. Die Grenze zur Gewaltverherrlichung ist jedoch genau wie bei Kick-Ass auch fein.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es ein sehr unterhaltsamer Film ist, der aber wenig Neues bringt, gerade wenn man die Filme Men in Black und Mars Attacks kennt (jeweils ohne Aliens). Wer diese Filme aber mag und sich bei Kick-Ass gut unterhalten hat, wird garantiert auch ein Fan von Kingsman: The Secret Service werden.

Credits:
Filmstart: ab Donnerstag, 12. März 2015 in den Deutschschweizer Kinos
Land: USA, 2015
Länge: 129 Minuten
Regie:Matthew Vaughn
Produktion: 20th Century Fox

Cast:
Harry Hart (Galahad) - Colin Firth
Gary 'Eggsy' Unwin - Taron Egerton
Valentine - Samuel L. Jackson
Gazelle - Sofia Boutella
Arthur - Michael Caine
Roxy - Sophie Cookson
Merlin - Mark Strong

Trailer

Quelle: YouTube