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Reisebeilage

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Spannendes und Skurriles: Trends und Nachrichten aus der Reisewelt - auch zum Schmunzeln.

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Alamy, Getty Images
18. Februar 2019

Fertig schief!

Wer dem Schiefen Turm von Pisa noch nie einen Besuch abgestattet und noch keines der lustigen Fotos geschossen hat, sollte sich sputen: Das Bauwerk in der italienischen Stadt in der Region Toskana wird immer senkrechter! Allein in den letzten 17 Jahren hat sich der Glockenturm um vier Zentimeter aufgerichtet – und ein Ende ist nicht abzusehen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Touristenattraktion 1990 wegen akuter Einsturzgefahr für elf Jahre geschlossen werden musste. Schliesslich neigte sich das Bauwerk gefährlich in Richtung Boden – 4,5 Meter gegenüber der Vertikalen. Für über eine Dekade wurde der Turm aus dem Jahre 1173 aufwendig restauriert. Erst montierten die Statiker Gegengewichte und provisorische Halteseile – jedoch ohne Erfolg. Ab Mitte der 1990er-Jahre wurden dann schräge, bis zu fünf Meter tiefe Löcher in den Boden gebohrt, die den Turm bis 2001 um 44 Zentimeter «gerade zogen». Heute ist der schiefe Turm stabiler denn je. Also auf nach Pisa zum fröhlichen Selfie-Schiessen!

Geheimtipp

Ein Paradies auf Erden – das ist die Inselgruppe namens Fernando de Noronha, die etwa 350 Kilometer östlich des brasilianischen Festlands im Atlantik liegt. Bade- und Unterwasserfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten: Im Wasser begegnet man Meeresschildkröten, Delphinen und riesigen Fischschwärmen. Und der Praia do Sancho mit seinem goldgelben Sand und türkisfarbenen Meer gar wurde gar zum schönsten Strand der Welt gekürt. Dennoch: ein echter Geheimtipp!

Nordwärts

Auf den ersten Blick tönt Bremen nicht sehr sexy. Doch die Stadt in Norddeutschland, die neu zwölfmal wöchentlich von Swiss ab Zürich angeflogen wird, hat viel mehr zu bieten als die Bremer Stadtmusikanten. So lockt das Schnoorviertel mit pittoresken Fachwerkhäuschen oder das Rathaus mit seiner Rolandstatue (Unesco-Welterbe). Und Fussballfans haben im Weserstadion eine spannende Zeit.

Ausgeplaudert

Ein Leben ohne Selfies, Whatsapp, Insta und Facebook? Für viele kaum mehr denkbar. Doch in den Ferien können Handys und ihre Besitzer ganz schön nerven. Am Wasser posieren, ein Katzenvideo mit Ton abspielen oder per Facetime lautstark mit daheim telefonieren – dem edlen Ayana Resort & Spa auf Bali war das zu viel. An einem der Pools gilt jetzt ein Handyverbot. Hier sollen die Gäste den Moment geniessen – ganz ohne Natelgebimmel. Hand aufs Herz: Würden Sie den Handy-Detox schaffen?