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San Gian und die Langläufer

Ausserhalb von Celerina GR thront die Kirche San Gian. Ihre Turmspitze aus Holz ging 1682 in Flammen auf. Nie erneuert, wurde der Turm zum Wahrzeichen.

FOTOS
Swissimage.Chromano SALIS
25. Februar 2019

Sie prägt die Region Celerina/St. Moritz und ist Orientierungspunkt für die vielen Langläufer: Die Johannes dem Täufer geweihte Kirche San Gian liegt idyllisch auf einem Felsrücken etwas ausserhalb des Dorfes Celerina. Teile des Gebäudes, darunter der kleine romanische Turm, werden auf das 13./14. Jahrhundert datiert (erste Erwähnung 1320). Die heutige Gestalt geht auf einen Umbau im Jahre 1478 zurück. Der markante, spätgotische Turm wurde 1682 durch einen Blitz- einschlag schwer beschädigt, aber nie mehr vollständig erneuert. Zuerst aus finanziellen, später aus grundsätzlichen Überlegungen. Nur die Technik der Kirche wurde in den 1980er-Jahren saniert.

Erreichbarkeit

Vom Bahnhof Celerina ist die Kirche San Gian in wenigen Minuten zu erreichen (ca. ein Kilometer). Sie ist noch bis 5. April jeweils am Mittwoch und Freitag von 14 bis 15.30 Uhr offen, ab 6. April ist sie geschlossen. Vom 17. Juni bis 4. Ok- tober kann sie jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 14 und 16 Uhr besichtigt werden.

Besonderheit

San Gian ist eine beliebte Hochzeitskirche. Sie wurde aber schon immer als Be- gräbniskirche genutzt und heisst daher auch offiziell so. Ihre Besonderheit sind die handbemalte Holzdecke von 1478 und die Wandmalereien.