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Schöne Schweiz

Schafe entfliehen dem Nebel

Diese Schafe ob Seedorf UR ziehen bergwärts. Man kann es ihnen nicht verübeln. Sie bleiben lieber oberhalb der Nebelgrenze.

FOTOS
Marcus Gyger
15. April 2019

In der Schweiz leben rund 350 000 Schafe. Sie sind zusammen mit den Ziegen die ältesten Nutztiere der Menschen. Beide Tierarten wurden vor rund 9000 Jahren im Vorderen Orient – Golfstaaten, Syrien, Israel – erstmals domestiziert. Bis ins 14. Jahrhundert hielt man die Schafe hauptsächlich zur Fleisch-, Milch- und Fellerzeugung und als Opfertier. Danach begannen die Spanier, die Tiere zur Wollerzeugung zu nutzen. Die eigentlichen Wollrassen entstanden vor rund 200 Jahren.

Rassen

In der Schweiz leben 20 Rassen. Die am meisten verbreitete Rasse ist das Weisse Alpenschaf. Daneben gibt es eine grössere Population vom Walliser Schwarznasenschaf.

Alle Hausschafe stammen von der Wildart Mufflon ab, die in vielen Unterarten vom Mittelmeer über Kleinasien bis Indien vorkommt. Auf unserem Bild sind Schafe
diverser Rassen und Rassenkreuzungen zu sehen.