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Schöne Schweiz

Sprung in den Urnersee

In Sisikon UR am Urnersee sprang einst ein Mann namens Wilhelm Tell von einem Boot ans Ufer. Gleich vis-à-vis, in Bauen UR, tut dieser junge Mann das Umgekehrte: Er springt zwecks Abkühlung ins Wasser. Natürlich hat er sich vorher benetzt.

FOTOS
Getty images/Ingolf Pompe
26. Juli 2019

Der Sommer hat seinen Höhepunkt erreicht. Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr locken ins Wasser. Voraussetzung dafür: schwimmen können. Doch auch gute Schwimmer müssen sich an grundlegende Regeln halten, damit sie nicht in gefährliche oder lebensbedrohende Situationen geraten. Nachzulesen sind diese Regeln unter anderem auf der Website der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (www.baderegeln.ch). Zwei wichtige Regeln: Bevor man ins Wasser springt, soll man dem Körper zeigen, dass es gleich kalt wird, indem man ihn benetzt oder sogar abduscht. Und: Nie in ein unbekanntes Gewässer hineinspringen.

Besonderheit

Unsere Muskeln, aber auch die Blutgefässe, ziehen sich bei einer plötzlichen Temperaturänderung zusammen. Man spricht dann von einem thermischen Schock. Das kann zu Muskelkrämpfen oder Kreislaufproblemen führen, die im Wasser besonders gefährlich sind. Die alte Regel, man solle nicht erhitzt ins Wasser springen, hat durchaus ihre Berechtigung.