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Kerstin Cook: Ein kleines Paradies

Kerstin Cook geniesst ihr Jahr als Miss Schweiz in vollen Zügen. Wir haben Sie im Frühling in den Bergen bei Kriens getroffen.

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Charly Rappo/arkive.ch
14. September 2011

Coopzeitung: Wie geht es Ihnen, Kerstin?
Kerstin Cook:
Sehr gut! Was ich tue, gefällt mir sehr, und ich fühle mich wirklich gut als Miss Schweiz! Sie sind bekannt, man kontaktiert Sie, man schreibt Ihnen

Wie bewältigen Sie das?
Meine Eltern helfen mir. Sie öffnen alle Briefe und sortieren sie. Einmal pro Woche kümmere ich mich um meine Post und nehme mir die Zeit, wirklich alle Briefe zu lesen. Ich habe sogar Briefe aus China, aus der Slowakei, aus England und Italien bekommen. Ich erhalte manchmal bis zu 100 Briefe pro Woche. Und ich antworte allen persönlich.

Wie sieht ein Tag im Leben von Kerstin Cook aus?
Ich schlafe sehr gern, aber leider muss ich meistens früh aufstehen. Ich bin viel unterwegs. Es gibt Schminktermine, Shootings, Autogrammstunden und am Abend oft einen Event, zum Beispiel eine Preisverleihung. Jeder Tag ist anders. Was mir auch an der Rolle der Miss Schweiz gefällt, ist, dass man viele Leute und viel Neues kennenlernt.

Was ist ein gelungener Tag?
Ein Tag, an dem ich viel gemacht habe. Wenn ich wirklich von früh bis spät an der Arbeit war und lustige Momente hatte. Und dann todmüde nach Hause komme.

Machen Sie viel Sport?
Bevor ich Miss Schweiz wurde, ja. Ich trainierte fünf bis sechs Mal pro Woche. Jetzt mache ich, ehrlich gesagt, viel weniger. Man hat sehr wenig Zeit und das ist schade, es fehlt mir.

Welchen Sport machten Sie denn?
Ich habe 15 Jahre lang Leichtathletik gemacht Hochsprung, Weitsprung, Laufen, das volle Programm!

Und was tun Sie jetzt, um in Form zu bleiben?
Vor allem joggen. Und ich habe auch einen Personal Trainer, mit dem ich trai-niere, um in Form zu bleiben bald findet ja der Miss-Universe-Wettbewerb statt.

Wann genau?
Im September, in Brasilien. Ich habe begonnen, Portugiesisch zu lernen, um mich ein bisschen verständigen zu können. Um in seinem Leben glücklich zu sein muss man jene Dinge tun, die man wirklich liebt. Und manchmal auch etwas riskieren. Es wagen, etwas Neues zu machen, und versuchen, noch weiter zu gehen.

Was ist für Sie eine gesunde Ernährung?
Da fragen Sie wirklich die falsche Person! Ich esse alles, ohne wirklich aufzupassen. Aber es stimmt schon, dass man gesund essen sollte Früchte, Gemüse, ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten, manchmal auch Fleisch, manchmal Fisch. Und vor allem sollte man regelmässig essen. Drei bis fünf Mal pro Tag das ist wichtig für mich, die so gerne isst! Es gibt so viele leckere Küchen: die thailändische, englische, schweizerische, italienische ich mag alles!

Essen Sie Bio?
Ja, natürlich. Ich finde, dass Bio gut ist. Man weiss, dass es keine chemischen Produkte oder andere schädliche Substanzen enthält, sondern dass alles natürlich angebaut und geerntet wird. Ich esse zum Beispiel sehr gerne Bio-Früchte. Auch wenn sie manchmal ein bisschen teurer sind. Aber man weiss dann eben, dass es natürliche Produkte sind.

Wir sind hier in einer wunderschönen Berglandschaft, auf dem Pilatus, und haben gerade Kriens verlassen, wo Sie wohnen...
Ja, das ist ein kleines Paradies.

Ist die Natur wichtig für Sie?
Ja, natürlich! Weil ich oft in der Stadt bin, habe ich am Wochenende und in meiner Freizeit den Drang, in die Natur zu gehen! Einfach um spazieren zu gehen oder im Wald zu joggen. Das ist sehr wichtig. Und ich meine, dass die Schweiz dafür sehr viel zu bieten hat.

Und was denken Sie über die Bauern?
Als ich ein Kind war, ging ich immer gerne auf Bauernhöfe, wegen der Tiere. Ich denke, dass die Bauern wichtig für uns sind. Die Landwirtschaft, die Produkte, die Milch, der Käse das alles gehört zur Schweiz. Und man muss auch sagen: Die Bauern pflegen das Land. Und sie schützen es auch. Dank der Landwirtschaft wird das Land immer seine Grünflächen haben.

Könnten Sie sich vorstellen, Bäuerin sein?
Neinalso, vielleicht für eine kurze Zeit...aber ich sehe mich nicht als Bäuerin.

Von welcher Welt träumen Sie?
Meiner Meinung nach läuft die Welt momentan ein bisschen aus dem Ruder. Die Menschen sollten mehr zusammenarbeiten. Die Welt wäre viel besser, würden wir zusammenstehen und die Probleme gemeinsam lösen.Ich bin zum Beispiel Mitglied einer Organisation, die OceanCare heisst und sich um Meerestiere kümmert.

Kerstin, wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Ich hoffe, eine Familie gegründet zu haben, eine interessante Tätigkeit auszuüben und ganz einfach glücklich zu sein. Persönlich.?Kerstin Cook geniesst ihr Jahr als Miss Schweiz in vollen Zügen. Wir haben Sie im Frühling in den Bergen bei Kriens getroffen.