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Caroline Chevin: Der Roadtrip wurde zum Lebenstrip!

Die Innerschweizerin mit der Powerstimme darüber, wie ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wurde und wie sie gerade dies geniesst.

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Christoph Kaminski
01. September 2014
Wenn man auf sein Herz hört, gehen viele Dinge plötzlich doch. Sängerin Caroline Chevin ist mehrfach aus dem Alltag ausgebrochen und hat einfach Neues gewagt. Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 1: Die LP ,After Midnight' stammt von meinen Grosseltern. Es ist eine Japan-Pressung von 1957. Mein Grossvater hat für eine grosse Firma (Ciba) zehn Jahre in Japan gearbeitet und meine Grossmutter hat ihn begleitet. Ich habe sie erst vor kurzem von meiner Mutter, die in Japan aufgewachsen ist und deswegen bis heute japanisch spricht, geschenkt bekommen. Ich habe mir nämlich vor kurzem einen Plattenspieler zugelegt. Wenn ich die LP auflege, kann ich mir richtig vorstellen, wie meine Eltern durchs Wohnzimmer tanzen. Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 2: Meine Mutter hatte auf Reisen immer einen Teddybär dabei, der aber noch mit Stroh gefüllt war. So einen wollte ich auch immer haben. Meine Mutter hat mir diesen hier vor ein paar Jahren geschenkt. Er ist mein ständiger Begleiter auf Reisen und erinnert mich an meine Familie. Er ist weitgereist und war zum Beispiel schon in Südafrika, Argentinien und natürlich in Australien und Neuseeland. In Neuseeland hat Caroline Chevin ihr Glück gefunden. Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 3: Das ist mein Herzen-Stück, das ich nie aus den Augen lasse, denn in mein Tagebuch notiere ich alle Gedanken, Musikideen und Songtexte, die mir spontan einfallen. Es ist wichtig für mich, solche Dinge aufzuschreiben. Schon als Mädchen habe ich Tagebuch geführt. Caroline Chevin hat in Neuseeland Erfüllung und Inspiration und ihre grosse Liebe gefunden. Caroline Chevin ist im Restaurant und Café des Volkshauses in Zürich oft anzutreffen. Es ist eines meine Lieblingstreffpunkte in der Stadt, sagt sie. Obwohl Caroline Chevin eine Frohnatur ist, kennt sie auch die nachdenklichen Momente.

Wenn man auf sein Herz hört, gehen viele Dinge plötzlich doch. Sängerin Caroline Chevin ist mehrfach aus dem Alltag ausgebrochen und hat einfach Neues gewagt. Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 1: Die LP ,After Midnight' stammt von meinen Grosseltern. Es ist eine Japan-Pressung von 1957. Mein Grossvater hat für eine grosse Firma (Ciba) zehn Jahre in Japan gearbeitet und meine Grossmutter hat ihn begleitet. Ich habe sie erst vor kurzem von meiner Mutter, die in Japan aufgewachsen ist und deswegen bis heute japanisch spricht, geschenkt bekommen. Ich habe mir nämlich vor kurzem einen Plattenspieler zugelegt. Wenn ich die LP auflege, kann ich mir richtig vorstellen, wie meine Eltern durchs Wohnzimmer tanzen. Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 2: Meine Mutter hatte auf Reisen immer einen Teddybär dabei, der aber noch mit Stroh gefüllt war. So einen wollte ich auch immer haben. Meine Mutter hat mir diesen hier vor ein paar Jahren geschenkt. Er ist mein ständiger Begleiter auf Reisen und erinnert mich an meine Familie. Er ist weitgereist und war zum Beispiel schon in Südafrika, Argentinien und natürlich in Australien und Neuseeland. In Neuseeland hat Caroline Chevin ihr Glück gefunden. Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 3: Das ist mein Herzen-Stück, das ich nie aus den Augen lasse, denn in mein Tagebuch notiere ich alle Gedanken, Musikideen und Songtexte, die mir spontan einfallen. Es ist wichtig für mich, solche Dinge aufzuschreiben. Schon als Mädchen habe ich Tagebuch geführt. Caroline Chevin hat in Neuseeland Erfüllung und Inspiration und ihre grosse Liebe gefunden. Caroline Chevin ist im Restaurant und Café des Volkshauses in Zürich oft anzutreffen. Es ist eines meine Lieblingstreffpunkte in der Stadt, sagt sie. Obwohl Caroline Chevin eine Frohnatur ist, kennt sie auch die nachdenklichen Momente.

Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 1: Die LP ,After Midnight' stammt von meinen Grosseltern. Es ist eine Japan-Pressung von 1957. Mein Grossvater hat für eine grosse Firma (Ciba) zehn Jahre in Japan gearbeitet und meine Grossmutter hat ihn begleitet. Ich habe sie erst vor kurzem von meiner Mutter, die in Japan aufgewachsen ist und deswegen bis heute japanisch spricht, geschenkt bekommen. Ich habe mir nämlich vor kurzem einen Plattenspieler zugelegt. Wenn ich die LP auflege, kann ich mir richtig vorstellen, wie meine Eltern durchs Wohnzimmer tanzen.

Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 2: Meine Mutter hatte auf Reisen immer einen Teddybär dabei, der aber noch mit Stroh gefüllt war. So einen wollte ich auch immer haben. Meine Mutter hat mir diesen hier vor ein paar Jahren geschenkt. Er ist mein ständiger Begleiter auf Reisen und erinnert mich an meine Familie. Er ist weitgereist und war zum Beispiel schon in Südafrika, Argentinien und natürlich in Australien und Neuseeland.

In Neuseeland hat Caroline Chevin ihr Glück gefunden.

Caroline Chevins Lieblingsgegenstand Nummer 3: Das ist mein Herzen-Stück, das ich nie aus den Augen lasse, denn in mein Tagebuch notiere ich alle Gedanken, Musikideen und Songtexte, die mir spontan einfallen. Es ist wichtig für mich, solche Dinge aufzuschreiben. Schon als Mädchen habe ich Tagebuch geführt.

Interview

Coopzeitung: Vor einem halben Jahr sind Sie nach Neuseeland gereist, um bei einem Roadtrip durchs Land Inspiration für Ihr neues Album zu bekommen ... Ist Ihnen das gelungen?
Caroline: Eigentlich wollte ich auch noch Songs schreiben, nicht nur mich inspirieren lassen. Ich habe mich aber etwas verschätzt mit der Zeit, denn für meinen kleinen Campingbus waren die Distanzen sehr gross. Als Alleinreisende muss man sich viel mehr durchkämpfen. Und ich habe ja auch für die Coopzeitung einen Blog geführt ....

Was hat Ihnen dort am besten gefallen?
Dass die Leute so freundlich, hilfsbereit und bescheiden sind. Ich habe mich überall willkommen gefühlt. Da sind sie übrigens den Schweizern sehr ähnlich.

Und was hat Sie beeindruckt?
In der Gegend um Christchurch sind die Folgen des schweren Erdbebens, bei dem über 180 Menschen ihr Leben verloren, noch deutlich zu sehen. Wie die Leute dort aus dem Nichts wieder etwas schaffen und ihre Stadt aufbauen, ist grossartig. Ausserdem sind sie durch die Katastrophe zusammengerückt und helfen sich gegenseitig.

Das können die Schweizer ja auch
Ja, und zwar sehr gut. Ich kann mich gut an die Überschwemmungen in der Innerschweiz erinnern, als die Solidarität untereinander sehr gross war.

Zurück zur Inspiration
Für mich war natürlich die Landschaft eine tolle Erfahrung. Die ist in Neuseeland einfach überwältigend.

Viele sagen, Neuseeland sehe aus wie die Schweiz
...was auf der einen Seite auch stimmt. Manchmal gibt es Blickwinkel und Momente, da meint man, in den Schweizer Bergen zu sein. Doch im nächsten Moment sieht es ganz anders aus. Das Meer ist am Horizont zu sehen. In den Wäldern wachsen komplett andere Baum-arten. Und vor allem die Klänge in den Wäldern sind für unsere Ohren exotisch.

Könnten Sie sich vorstellen, dort zu leben?
Auf jeden Fall. Die heutigen Kommunikationsmittel wie Skype machen es ja einfach, in Kontakt mit Freunden und der Familie zu bleiben.

Wie haben Sie Ihren Mann kennengelernt?
Wir wurden uns vorgestelltund plötzlich wurde aus einem einfachen Roadtrip ein Lebenstrip.

War es Liebe auf den ersten Blick?
Ich bin eher der romantische Typ. Insgeheim hatte ich immer gehofft, es gäbe sie einmal für mich. Mit der Zeit dachte ich dann doch, das sei etwas blauäugig. Aber nachdem ich jetzt meinen Mann kennengelernt habe, kann ich allen sagen, die daran zweifeln: Ja, es gibt sie wirklich, die Liebe auf den ersten Blick!

Sie haben schon wenige Monate danach in der Schweiz geheiratet.
Oft denkt man, alles sei in Stein gemeis-selt, fix und starr. Aber so eine neue Situation gibt einem den Raum, andere Wege zu gehen. Man darf sich nicht abhalten lassen von Aussagen wie Das geht nicht. Wenn man auf sein Herz hört, gehen viele Dinge plötzlich doch. Und ich bin ein emotionaler Mensch, der gar nicht anders kann, als auf sein Herz zu hören. Das macht glücklich.

Ihr Mann lebt in Neuseeland, Sie in der Schweiz ist eine Beziehung auf so grosse Distanz nicht schwierig?
Doch, schon, weil es ein ewiges Abschiednehmen ist zwar mit der Aussicht, dass man sich bald wiedersehen wird. Aber trotzdem: Beim Abschiednehmen tue ich mich halt schon sehr schwer. Jedes Mal.

Verarbeiten Sie Ihre Erlebnisse auch in Ihren neuen Songs?
Ja, sicher. Ich bin gerade dabei, Lieder zu schreiben. Ich lasse mir Zeit, meinen musikalischen Weg zu finden.

Bleiben Sie Ihrem Musikstil, dem energetischen Pop-Soul, treu?
Ich möchte mich nicht auf einen einzigen Musikstil festlegen lassen. Sicherlich öffne ich mich auch anderen Richtungen wie der elektronischen Musik. Aber meine Stimme und die Essenz von mir und was ich erlebt habe, werden immer mein Markenzeichen bleiben egal, wie Instrumentierung oder das Songwriting letztendlich aussehen werden.

Wichtige Daten im Leben von Caroline Chevin

1974 In Basel wird Caroline Chevin am 28.06.1974 geboren.

2002 Sie gibt den Beruf bei der Bank auf und stellt die Musik ins Zentrum ihres Lebens.

2011 Für ihren Titel Back In The Days bekommt sie den Swiss Music Award (Best Breaking Act National).

2013 Ihre dritte CD Hey World erreicht im März Platz 3 in den Schweizer Album-Charts.

2014 Hochzeit mit Greg Boyed, einem Moderator und TV-Journalisten aus Neuseeland.

Videos

Caroline Chevin - Hey World

Caroline Chevin - Tiptoes

Caroline Chevin - Back In The Days

Warum Caroline Chevin nach Neusseland ging Zum Neuseeland-Blog von Caroline Chevin Zur Webseite von Caroline Chevin