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Auweia! Stolperfalle Apéro

Sinnlos bechern und einen auf Dirty Dancing machen? Besser nicht, sagt Hanspeter Vochezer. Sonst könnte das womöglich Ihr letzter Tanz auf dem Firmenfest gewesen sein. Ausserdem gibt der Knigge-Experte Videotipps, wie der korrekte Umgang mit der Serviette geht oder ein akkurater Krawattenknoten auszusehen hat.

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Christoph Kaminski, Heiner H. Schmitt
08. Dezember 2014

Eine Weihnachtsfeier ist kein Freipass zum exzessiven Partymachen, sagt Knigge-Coach Hanspeter Vochezer (37). Zu viel Alkohol kann verheerend sein. Daher: Hände weg von Hochprozentigem! Sonst droht womöglich ein beruflicher Super-Gau. Es gibt ganz klare körperliche Grenzen. Behalten Sie Ihre Hände bei sich! Denn: Wer seine Kolleginnen begrapscht, ist nicht mehr tragbar! Messer abschlecken, rülpsen oder schmatzen? Beweisen Sie am Tisch, dass Sie gute Manieren haben. Sonst wird Sie Ihr Chef garantiert nicht zum Kundenberater befördern. Sie haben die glorreiche Idee, mit Ihrem Chef auf die Brüderschaft zu trinken? Erkennen Sie Ihre Grenzen vor allem in einem zu saloppen Umgang: Duzis-Machen ist im Geschäftsleben immer dem Ranghöheren vorbehalten. Wenn man es jedoch am Tag danach bereut: unbedingt thematisieren und rückgängig machen! Vergessen Sie für einmal den Spruch weniger ist mehr. Aufreizende Kleidung können Sie privat tragen. Im Geschäft ist das unangebracht. Und: Männer sollten auf löchrige Jeans verzichten. Auch wenn diese gerade im Trend sind, ziehen Sie sich ordentliche Hosen an. Ein Firmenfest ist eine Art Wertschätzung, also kleiden Sie sich dementsprechend Was Reto über Ueli sagt, sagt mehr über Reto aus als über Ueli. Daher: Lästern Sie nicht über andere Menschen! Seien Sie vorsichtig mit Klatsch und Tratsch! Über sieben Ecken kennt sich nämlich die ganze Welt.

Zu viel Alkohol kann verheerend sein. Daher: Hände weg von Hochprozentigem! Sonst droht womöglich ein beruflicher Super-Gau.

Es gibt ganz klare körperliche Grenzen. Behalten Sie Ihre Hände bei sich! Denn: Wer seine Kolleginnen begrapscht, ist nicht mehr tragbar!

Messer abschlecken, rülpsen oder schmatzen? Beweisen Sie am Tisch, dass Sie gute Manieren haben. Sonst wird Sie Ihr Chef garantiert nicht zum Kundenberater befördern.

Sie haben die glorreiche Idee, mit Ihrem Chef auf die Brüderschaft zu trinken? Erkennen Sie Ihre Grenzen vor allem in einem zu saloppen Umgang: Duzis-Machen ist im Geschäftsleben immer dem Ranghöheren vorbehalten. Wenn man es jedoch am Tag danach bereut: unbedingt thematisieren und rückgängig machen!

Der Bericht

Gieriges Gedränge am Buffet, peinliches Gegrapsche auf der Tanzfläche und Schlägereien im Vollrausch auch bei Firmenapéros gibt es nichts, was es nicht gibt. Weil sich gegen Ende Jahr oftmals die Emotionen stauen, nehmen das Mitarbeiter teilweise zum Anlass, sich hemmungslos gehen zu lassen. Mit verheerenden Folgen, wie Hanspeter Vochezer (37) erzählt. Der diplomierte Hotelier und Image-Berater hat in seiner Karriere schon Köpfe rollen sehen. Aus einem einzigen Grund: promillebedingtes Fehlverhalten. Eine Firmen-Weihnachtsfeier ist in der Regel ein Pflichttermin. Dennoch muss man seinen Unmut darüber nicht im Alkohol ertränken. Und diejenigen, die es gerne krachen lassen, sollten sich bewusst sein: Der Anlass ist kein Freipass zum exzessiven Partymachen.

Stil hat man oder eben nicht

Hanspeter Vochezer weiss, wovon er spricht, wenn er zur Zurückhaltung ermahnt. In seinen Benimmkursen vermittelt der Zürcher nebst souveränem Auftreten auch perfekte Manieren. Dabei zitiert er gerne aus seiner wertvollen Erstausgabe des legendären Buches von Adolf Freiherr von Knigge. Für ihn ist der Ratgeber Über den Umgang mit Menschen aus dem Jahr 1788 noch immer hochaktuell. Beziehungen zu Menschen beruhen seit jeher auf gegenseitigem Respekt. Daher ist es gut zu wissen, wie man gewisse Leute aufgrund von Bildung, Herkunft und Tätigkeit angehen sollte. Ansonsten könne das gesellschaftliche Parkett sehr schnell zu einem Minenfeld voller Fettnäpfchen werden.

Dass Bier, Wein und Co. enthemmen, ist allseits bekannt. Doch gemäss Hanspeter Vochezer habe besonders Hochprozentiges einen verheerenden Effekt auf eine Party: Immer dann, wenn es zu einem Drama kam, spielte Schnaps eine grosse Rolle. Denn der mache die Leute aggressiv und streitlustig. Alkohol ist vergleichbar mit einem Dominostein. Wenn er fällt, dann fällt er. Und zieht eine Verkettung von Peinlichkeiten mit sich, so der Knigge-Experte. Sein Tipp: Über den Abend verteilt immer mal wieder zu einem Glas Wasser oder Saft greifen. Und sich unbedingt ein Limit setzen, wann es nach Hause gehen soll. Verabreden Sie sich mit einem Kollegen auf den letzten Zug. Und sagen Sie ihm, er solle Sie dann unbedingt am Kragen packen ganz egal, wie viel Spass Sie zu dem Zeitpunkt haben.

Die Kunst des Smalltalks

Wehwehchen unterhalb der Gürtellinie, gewisse Vorlieben in der Horizontalen oder Schwärmereien für eine Partei sollten kein Thema sein. Ich habe schon erlebt, dass beim Thema Politik die Fetzen geflogen sind, erzählt Hanspeter Vochezer. Beschränken Sie sich daher beim Smalltalk auf erfreuliche Sachen wie kulturelle Ereignisse, Hobbys oder Reisen. Und: Lästern Sie nicht über andere Leute. Denn: Über sieben Ecken kennt sich die ganze Welt.

Apropos Lästern ...

Über andere herzuziehen ist bis zu einem gewissen Grad menschlich. Jedoch ist so ein festliches Beisammensein definitiv nicht der Moment, um sich über Arbeitskollegen auszulassen. Auch wenn Sie jemandem schon immer mal die Meinung geigen wollten: Lassen Sies bleiben. Das hört niemand gerne und gehört ebenfalls nicht in diesen Rahmen. Was, wenn die Pferde dennoch mit einem durchgegangen sind? Entschärfen Sie die Situation mit einem klärenden Gespräch. Und zwar gleich am Tag danach.

Kleider machen Leute

Kleidung ist gemäss Hanspeter Vochezer mit das grösste Fettnäpfchen, in das Frauen treten können. Da habe man als Mitarbeiterin eine Eigenverantwortung: Wenn man von vorneherein weiss, dass der Chef gerne trinkt und schöne Frauen mag, sollte man keinen tiefen Ausschnitt wählen. Sonst kann er nach drei Gläsern womöglich seinen Blick nicht mehr abwenden. Sowieso: Für den ausgebildeten Butler ist zu viel Dekolleté zeigen ein absolutes No-Go: Das können Sie privat machen. Im Geschäft aber ist das unangebracht und provoziert bloss Reaktionen und Streit unter den Männern.

Du-Kultur für eine Nacht

Die klassische Regel lautet streng genommen: Rang vor Alter vor Geschlecht. Doch Achtung, nur weil der Chef mit einem Duzis macht, muss das am nächsten Tag nicht mehr gelten. Seien Sie abwartend, wie er Sie anspricht. Haben Sie wiederum jemandem das Du angeboten und sollten Sie es bereuen, dann reden Sie darüber. Sagen Sie Ihrem Gegenüber, dass Ihnen der Umgang nun doch etwas zu salopp daherkommt. Und wechseln Sie wieder zum Sie.

Vom Lustmolch zum Frustmolch

Die süsse Innendienstmitarbeiterin hat Ihr Gebet endlich erhört und lässt mit Ihnen zum Soundtrack von Dirty Dancing die Hüften kreisen? Dann reissen Sie sich am Riemen. Es gibt körperliche Grenzen, warnt der Experte. Flirten ist erlaubt, Fummeln jedoch absolut verboten! Im schlimmsten Fall riskieren Sie nebst einem bleibenden Imageschaden nämlich die Kündigung. Doch wie soll Frau aufdringliche Tanzpartner in die Schranken weisen? Bleiben Sie ganz besonders bei Ihrem Vorgesetzten diplomatisch und lösen Sie sich aus dieser unangenehmen Situation, indem Sie das Dessertbuffet vorschieben oder Sie sich aktiv einen anderen Tanzpartner suchen. Soll sich der Grapscher doch alleine auf der Tanzfläche zum Affen machen.

Übrigens: Sollten Sie sich tatsächlich vor versammelter Mannschaft zum Gespött gemacht haben, dann bleiben Sie mal locker. Das Leben geht schliesslich weiter, relativiert Hanspeter Vochezer. Haben Sie allerdings Mist gebaut, in den andere involviert sind, sollten Sie das unter vier Augen aus der Welt schaffen. Und ganz am Ende eines peinlichen Abends können Sie sowieso nur eines hoffen: Dass sich bei der nächsten Feier ein anderer in die Nesseln setzt. Erst dann wird man diese Rolle nämlich wieder los.

Der Experte

Ich weiss, wie ich mich zu benehmen habe.

Hans-Jürg Schoscho Rufener gründete 1999 die Firma Rufener Events und verwirklicht seitdem für Kunden wie Feldschlösschen, Davidoff oder IWC Event-Träume.

Hans-Jürg Schoscho Rufener

Hand aufs Herz, wann sind Sie zuletzt auf einer Feier ins Fettnäpfchen getreten?
Mein Grossvater war Concierge im St.Moritzer Hotel Suvretta, in dem sowohl die britische Queen als auch der einstige Herrscher von Persien zu logieren pflegten. Daher weiss ich mehrheitlich, wie ich mich zu benehmen habe. (lacht)

Das geht anderen aber nicht so. Sobald Alkohol mit im Spiel ist, kann es sehr unangenehm werden.
Es hängt sehr oft mit der Firmenkultur zusammen, ob Spirituosen ausgeschenkt werden oder nicht.

Inwiefern?
Wenn die Musketeers von Red Bull (Aussendienstmitarbeiter, Anm. d. Red.) Wodka trinken, ist das natürlich okay. Schliesslich ist Wodka Red Bull sozusagen deren Hausgetränk. Doch wenn die Stimmung eines Unternehmens sowieso schon unterschwellig aggressiv ist, sollte kein harter Alkohol ausgeschenkt werden. Und wenn, dann sollte man den Konsum steuern.

Wie soll das gehen?
Indem zum Beispiel ein Sommelier an einer Bar einen besonderen Bezug zu einem Produkt wie Whisky oder Cognac herstellt.

Trotzdem kann immer noch zu tief ins Glas geschaut werden. Sollte man daher besonders drauf achten, dass die Gäste eine gute Grundlage im Bauch haben?
Natürlich! Jedes Fest soll ja auch eine ausgewogene Mischung zwischen Essen und Trinken sein. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass in der Schweiz Alkohol nicht so ein grosses Thema ist. Er gehört zwar dazu, hat aber einen ganz anderen Stellenwert als beispielsweise in Moskau.

Werfen die Feierwütigen dort gemäss der Band Dschinghis Khan und dem gleichnamigen Lied tatsächlich die Gläser an die Wand?
Es geht jedenfalls schon sehr früh am Abend los. Und dann heisst es: Wodka, Wodka, Wodka!

Erzählen Sie doch mal: Welche Szenerien haben sich dort schon so alles abgespielt?
Wir handhaben das bei uns wie auf einer Privatbank. Daher sind diese Geschichten für die Öffentlichkeit leider tabu.

Strassenumfrage

Adriano Iannone (42) mit Hündin Sissi, Wohlen

Bei uns in der Zanzibar kam es mal zu einer lustigen Szene. Weil ein Gast zu betrunken zum Autofahren war, hat er sich nach dem Weihnachtsessen von einem Taxi nach Hause chauffieren lassen. Da somit sein Auto am nächsten Tag nicht vor seiner Tür stand, wurde er panisch. Er dachte, man hätte es ihm gestohlen. Dabei stand es über Nacht bei uns auf dem Restaurant-Parkplatz.

Christopher Paul (45), Winkel

Auf einer Weihnachtsfeier herrschte aufgrund eines schlechten Geschäftsjahres eine sehr miese Stimmung, daher kamen viele bereits angetrunken ans Fest. Als zu später Stunde plötzlich eine hübsche Praktikantin auf einem Stuhl auf der Tanzfläche sehr lasziv anfing zu tanzen, fassten das einige Kollegen als Einladung auf, sich an der Dame zu reiben inklusive Chef. Weil der dann die Idee hatte, einen zweiten Stuhl dazuzustellen, um ebenfalls darauf zu tanzen, kam es zu einer Schlägerei unter den Konkurrenten. Super peinlich! Zum Glück standen vor dem Lokal genügend Taxis, um die Betrunkenen gleich nach Hause zu fahren.

Diana Schneider (41), Aarau

Während meiner Zeit in einer Londoner Werbeagentur habe ich die englische Trinkkultur in ihrer unangenehmsten Form erlebt. Während einer Weihnachtsfeier hat sich mein damaliger Chef im Suff an sämtliche Mitarbeiterinnen rangeschmissen. Er hat sich im Nachhinein für seinen peinlichen Auftritt weder geschämt noch entschuldigt. Und ich habe damit den Respekt vor ihm verloren.

Diego Baggiarini (36), Basel

Vor etwa neun Jahren haben wir (15 Personen) zu Weihnachten einen Firmenausflug ins Elsass gemacht. Auf der Busfahrt von Rheinfelden bis zum deutschen Autobahnzoll in Basel leerten wir bereits das 20-Liter-Bierfass. Bei der anschliessenden Wein-Degustation sowie dem darauffolgenden Spiel, bei dem wir uns mit schwarzen Capes als Vampire verkleiden mussten, wurde ebenso feuchtfröhlich weitergetrunken. Das ging so weit, dass einer meiner Kollegen auf dem Boden eingepennt ist. In seinem dunklen Umhang hätten wir ihn beinahe übersehen und liegen lassen.

Kristina Schwabe (29), Aarau

Es war eine verwirrende, aber auch lustige Sache: Beim Weihnachtsapéro haben sich untereinander plötzlich alle geduzt. Da ich damals jedoch neu im Team war, war ich diesbezüglich noch sehr zurückhaltend und abwartend. Zum Glück, denn am nächsten Tag war wieder alles beim Alten und man blieb somit beim Sie.

Mara Campagnola (40), Binningen

Beim vorletzten Weihnachtsessen ist mir ausgerechnet mein goldener Ohrring ins WC gefallen. Das war ein Gelächter, zumal es mich total geekelt hat, ihn aus der Kloschüssel zu fischen. Doch ich musste den teuren Schmuck retten. Als ich dann zurück in die Gaststube kam, stand eine Rolle Klopapier auf meinem Platz. Logisch, war da die Stimmung auf ihrem Höhepunkt.

Nicolás Castillo González (40), Olten

Bei uns im Restaurant Schlosserei ist letztes Jahr ein Mann einer Weihnachtsgesellschaft am Tisch eingeschlafen. Dummerweise aber handelte es sich nicht um irgendeinen Gast, sondern um den Chef. Die Angestellten lachten sich natürlich über ihren betrunkenen Gastgeber kaputt und zückten fleis-sig ihre Handys: Anstatt ihn zu wecken und nach Hause zu schicken, machten sie lieber Beweisfotos für die Ewigkeit.

Orazio Marino (42) Wettswil

Nach einer ziemlichen Zecherei an einer Weihnachtsfeier kamen sich eine Kollegin und ein Kollege immer näher und fingen plötzlich an, heftig rumzuknutschen. Auf einmal drehte er immer noch die Kollegin im Arm seinen Kopf über die Schulter und übergab sich. Nur zwei Sekunden später züngelten sie weiter. So, als ob nichts geschehen wäre. Ich habe mir die Frage gestellt, ob er speien musste, weil sie keine Schönheit war oder weil er viel zu viel getrunken hatte.

Peter Krattiger (50), Therwil

Bei uns im Betrieb gab es zu Weihnachten mal eine 1001-Nacht-Party. Eine Mitarbeiterin hat das Motto jedoch etwas gar zu sinnlich aufgefasst und sich nach zu viel Champagner an den damaligen CEO rangeschmissen. Weil die Kollegen aus der Marketing-Abteilung fanden, dass ihre Tanzeinlage nun zu weit ginge, haben sie sie mit einem Taxi nach Hause verfrachten lassen. Am Montag darauf war ihr dieser Vorfall unendlich peinlich. Zumal das Fehlverhalten ihr immer wieder unter die Nase gerieben wurde.

Roger Abegg (60), Schinznach-Dorf

Ich wollte mit meinem Kollegen, der in der Hierarchie über mir stand, bei einem Weihnachtsapéro mal endlich Duzis machen. Für ihn ging das allerdings nur privat, in der Firma sollte ich ihn weiterhin siezen. Da machte ich ihm scherzhaft klar, dass ich ihn zukünftig sicherlich hin und wieder Schafseckel schimpfen würde. Egal, ob mit einem Sie oder einem Du davor.

Alexandra Iff (42), Unterentfelden

Vor sechs Jahren hat meine Kollegin am Firmen-Weihnachtsessen den Vogel abgeschossen. In ihrem langen Kleid ist sie auf das Buffet gestürzt und hat das ganze Essen abgeräumt. Aber nicht, weil sie zu viel getrunken hatte, sondern weil ihr der Absatz vom Schuh abgebrochen war.

Michel Marti (34), Basel

Wegen meiner Sauf-Eskapaden hat meine Firma vor vier Jahren Hausverbot in dem Restaurant bekommen, wo sie eigentlich immer das Weihnachtsessen ausgerichtet hat. Vor dem Znacht war ich nämlich schon so betrunken, dass ich mich vor aller Augen übergeben musste. Doch anstatt weniger zu trinken, habe ich noch mehr Gas gegeben. Das gipfelte darin, dass ich am Ende vor der WC-Schüssel kniete. Logisch, war mein Chef alles andere als begeistert. Doch ich habe daraus gelernt und lasse seitdem die Finger vom Alkohol.

Ursina Schneider (22), Basel

Bei uns wurde an einer WG-Weihnachtsparty mal so wild getanzt, dass dabei der Christbaum umgefallen ist. Zum einen war das Wohnzimmer zu klein, zum anderen war natürlich Alkohol mit im Spiel. Geschämt hat sich niemand, im Gegenteil: Wir haben uns köstlich über diesen kleinen und mittlerweile legendären Vorfall amüsiert.

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