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Gut gebrüllt, Disney!

Am «Coop Open Air Cinema» kommen neben Publikumslieblingen des vergangenen Kinojahres auch brandneue Filme wie «Der König der Löwen» als Realfilm auf die Leinwand. Dieser ist Teil einer durchdachten Strategie des Unterhaltungsriesen Disney.

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FOTOS
The Walt Disney Company (Switzerland) GmbH, zvg
17. Juni 2019

König der Löwen unter freiem Himmel: Simba (r.)tappt im «Coop Open Air Cinema» ganz real durch sein künftiges Königreich.

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Disney feiert die Zeit der Jubiläen. Mickey wurde im letzten November 90 Jahre alt, dieses Jahr werden Donald 85, Dornröschen 60 und Arielle 30. Doch bei aller Nostalgie geht der Blick nach vorn. Der Mega-Konzern aus dem kalifornischen Anaheim wächst unaufhaltsam: Marvel, Star Wars und seit Kurzem auch noch 20th Century Fox – alles gehört dem einstigen «Mouse House».

Auch in Sachen Trickfilm ist Disney nicht stehen geblieben. Nach der Mega-Krise in den 90er-Jahren hat die Animations-Tochter Pixar für Auftrieb gesorgt. Gezeichnete Filme wurden von computeranimierten ersetzt, die Erfolgsgeschichte im Kinder-Sektor setzte sich fort. Und nun forciert Disney den nächsten Schritt: den Realfilm.

Schlag auf Schlag

Nach «Dschungelbuch» (2016) und «Die Schöne und das Biest» (2017) folgten dieses Jahr innert weniger Monate gleich drei Zeichentrick-Klassiker im natürlichen Kleid: «Dumbo», «Aladdin» und nun auch noch «Der König der Löwen». Die beliebte Geschichte über die Thronfolge des tapferen Löwenjungen Simba wird im August an diversen Standorten im «Coop Open Air Cinema» gezeigt. Die Zeiten, als solche grossen Titel im Jahresrhythmus vor Weihnachten ins Kino kamen, sind vorbei. Doch die ganze Realfilm-Geschichte ist natürlich nicht neu. Man erinnere sich an «101 Dalmatiner», «Dornröschen», «Cinderella» und «Peter Pan» in diversen Varianten sowie «Alice im Wunderland».

Die guten alten Animationsfilme landen deswegen aber noch nicht auf dem Abstellgleis. Die kleinen Kinder, die mit der emotionalen Wucht der Realfilme vielleicht noch überfordert sind, kommen mit «Toy Story 4» und der Fortsetzung von «Frozen – die Eiskönigin» auf ihre Kosten. Auch noch im 2019.

Die hohe Kadenz dieser Hits ist einfach zu erklären. Disney ist inzwischen so gross, dass die Klassiker nicht mehr die einträglichsten Produkte sind. Das lukrative Jahresendgeschäft ist bis 2027 reserviert für die nächste Star-Wars-Trilogie sowie die geplanten vier (!) Fortsetzungen des Animations-Hits «Avatar». Die beiden Erfolgsreihen sollen alternierend zum Handkuss kommen.

Die Marke Disney legt weiterhin rasant zu. Schon nächstes Jahr steigt der Gigant mit den Mausohren in den Streaming-Markt ein: Die Plattform «Disney+» soll Netflix und Co. das Fürchten lehren. Die Filmfans kanns nur freuen, denn wo Disney draufsteht, ist immer noch Qualität drin.