X

Beliebte Themen

Lifestyle

Vom Vegi zum Pegi

Ein neuer Ernährungstrend macht die Runde: 2019 soll das Jahr der Peganer werden. Nein, das ist kein Schreibfehler.

01. April 2019

So geht pegan: weitestgehend vegan, aber nicht nur, ein gutes Ei wird nicht verschmäht.

Beim Peganismus handelt es sich um eine Kombination der Ernährungsformen Paläo und Vegan. Ausgedacht hat sich diesen Hybrid der amerikanische Arzt Mark Hyman (59). Das Prinzip: Man ernährt sich vegan und verzichtet zudem auf Zucker, verarbeitete Fette und glutenhaltiges Getreide. Ganz im Sinne der Steinzeitdiät Paläo dürfen bei der peganen Ernährung aber etwas Fleisch, Fisch und Eier auf den Teller kommen. Milchprodukte sollten dafür gemieden werden.

Peganer sein bedeutet eine ziemliche Einschränkung, dafür bietet diese Ernährungsform laut Mark Hyman viele Vorteile: Wer sich konsequent pegan ernährt, soll überflüssige Pfunde verlieren und dem Risiko von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken. Im Gegensatz zur rein veganen Ernährung drohen beim Peganismus auch kaum Mangelerscheinungen. Dadurch, dass Fleisch in kleinen Mengen gestattet ist, besteht keine Gefahr, zu wenig Proteine oder Vitamin B12 aufzunehmen. Ausserdem sind kleine Sünden erlaubt, Mark Hyman erteilt keine absoluten Verbote: Ab und an sind Süssigkeiten oder ein Weggli durchaus möglich.