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Fertig mit Haar-GAU

Heutzutage gibt es für jedes haarige Problem mindestens drei Lösungen. Deshalb muss sich keiner mehr Sorgen machen. Auch dann nicht, wenn die Haare violett leuchten.

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Gallerystock ,ZVG
21. April 2019

Erdbeerblond, Frühlingsgrün oder doch lieber Softpink? In Sachen Haarfarbe bleibt es auch 2019 spannend.

Schönes Haar im handumdrehen

Gekonnt abgeschaut

Video-Tutorials wie etwa von L’Oréal Paris geben nützliche Anleitungen zu Trendf­risuren und Anwendungen. Praktisch!

Perfekt gepflegt

Soforthilfe: Das «Light Weight Hydrating Oil» von Elizabeta Zefi versiegelt die Haarspitzen, ohne sie zu beschweren.

Bad Hair Day

Keine Zeit zum Waschen? Die Trends «hoher Dutt» und «tiefgebundener Zopf» verstecken leicht fettige Haare.

Kaum etwas schreit so laut «Typveränderung!» wie eine neue Frisur. Aber wer ist nicht schon einmal mit Tränen in den Augen, aber einem aufgesetzten «Ja, alles wunderbar, merci!», aus dem Coiffeur-Salon geflüchtet? Statt radikalen Veränderungen gibt es hier deshalb weniger einschneidende Haartrends, die alle mitmachen können – ohne es zu bereuen.

Die Basis aller Haarmoden ist die richtige Pflege. Gesundes Haar von innen plus das Gefühl, ohne schlechtes Gewissen sündigen zu dürfen? Die Haar- vitamine für Frauen von Ivybear sorgen mit Biotin, Folsäure und Vitamin C für mehr Glanz und beugen Haarausfall vor. Ausserdem sehen sie nicht nur aus wie Gummibärchen, sondern schmecken auch gut. Etwas zu gut, denn die empfohlene Tagesdosis von zwei Gummies nicht zu überschreiten, war eine mentale Herausforderung.

Mit Haarmaske ins Bett

Zwar nicht essbar, aber essenziell, ist eine tiefenwirksame Haarmaske. Ob Kurztherapie oder eine intensive Haarkur, die über Nacht wirkt und für fühlbare Geschmeidigkeit sorgt (etwa «Overnight Hair Mask» von Marlies Möller): Was vielleicht wie ein überflüssiger Extraschritt wirkt, sollte eigentlich Teil der wöchentlichen Routine sein. Standpauke beendet.

Man soll zwar nicht allen Trends folgen, aber ab und zu mitzumachen kann den Spassfaktor erhöhen. Die Spezialisten der Stylista-Linie von L’Oréal haben anscheinend Instagram-Influencerinnen und Runways gekonnt beobachtet. Denn sie greifen so ziemlich alle Frisurentrends auf, die momentan im Kommen (oder bereits da) sind. Egal, ob Wet-Look, Zöpfe, Dutts oder Beach Waves – für jeden Style gibt es ein passendes Produkt. Nur Talent beim Frisieren gibt es nicht in der handlichen Sprühflasche. Obwohl mein Zopf nur mit viel Fantasie dem des Models auf Youtube glich, fühlte ich mich trotzdem ein bisschen wie eine moderne Version von Rapunzel, die sich selbst aus dem Turm befreien kann, weil die Haare so schön griffig waren.

Für besonders Experimentierfreudige gibt es semipermanente Tönungen, die es erlauben, die In-Farben der Saison zu testen. Pastell ist nach wie vor ein Thema, aber Pink wird als Top-Trend von einem silbrig schimmernden Lila abgelöst (zum Beispiel «Color Shot Washout» von Björn Axén in «Steel Lavender»). Ich habe beim Ausprobieren vor Nervosität geschwitzt, aber die Sorgen waren unnötig, denn die Farbe wäscht sich nach 1–5 gründlichen Shampoonierungen spurlos aus. Bindungsängste in haarigen Beziehungen gelten also nicht als überzeugende Ausrede, um immer beim Alten zu bleiben. 

 

Haarige Sachen für die Mähne

The Body Shop:

  • «Shea Butter Shampoo» (Bild links) für trockenes Haar, 250 ml, Fr. 9.95

Import Parfumerie:

  • Marlies Möller «Overnight Hair Mask», 125 ml, Fr. 64.90
  • Björn Axén «Color Shot Washout», in «Steel Lavender», nur online über www.impo.ch erhältlich, Fr. 19.90
  • Ivybears «Hair Vitamins for women», 60 Gummies für Fr. 19.90

Coop City:

  • ikoo Infusions «Thermal Treatment Wrap – Detox & Balance Mask», Fr. 7.95
  • L’Oréal Stylista «The Braid Milk» und «The Beach Wave Spray», je Fr. 11.50 (200 ml)
  • Elizabeta Zefi «Light Weight Hydrating Oil», 50 ml, Fr. 41.95
  • Nivea «Volume Forming Spray», 250 ml, Fr. 5.95