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Fit & Happy

Schnell gut aufräumen

Jeden Tag das Haus auf Hochglanz zu bringen schafft keiner. Wichtiger ist es, im Alltag die sichtbaren Ecken sauber zu halten.

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Getty Images/Stockphoto
21. Januar 2019

In kleinen Einheiten regelmässig aufräumen und putzen hilft gegen Unordnung.

Jeden Tag die Bude zu Hause aufräumen und sauber machen, das macht keiner wirklich gern. Und dafür reichen vielen im Alltag kaum die Ressourcen. Andererseits: im ganzen Haus schön sauber und aufgeräumt zu haben, das mag schon jeder gern. Wenn Freunde spontan auf einen Sprung vorbeikommen wollen, dann will man einfach wie selbstverständlich «ja klar» sagen, ohne vorher mit einer Absatzdrehung abschätzen zu müssen, wie lange sich die Gäste Zeit lassen sollen, um als Gastgeber die Wohnung vorher noch gut begehbar zu machen.

Gut zu wissen: Den meisten andern fällt es auch nicht leicht, es perfekt hinzubekommen. Und es muss auch nicht 100 Prozent clean sein. Das schafft man nur selten. Eine Grundordnung reicht im Alltag vollkommen aus und lässt noch Spielraum für Familienzeit und Freizeitaktivitäten. Effektiver ist es, an den richtigen Stellen und regelmässig für Ordnung zu sorgen (siehe Tipps). Vor allem herumliegende Sachen und schmutzige Oberflächen vermitteln den Eindruck von Unordnung und mangelnder Hygiene.

Schon zehn Minuten reichen

Reservieren Sie sich am Tag einfach 10 bis maximal 20 Minuten fürs Aufräumen. Das ist wenig, aber das Haus sieht danach aufgeräumt aus und ist sauber, Unordnung und Dreck sammeln sich nicht an. Dazu noch die richtige Musik im Hintergrund und der Aufräum-Blues hat keine Chance – auf Streamingdiensten wie Spotify oder Deezer finden sich unter den Suchbegriffen «Aufräumen» oder «clean up» Dutzende von Songsammlungen, die das Räumen und Putzen beschwingter machen.

Das Haus intensiver und mit mehr Zeitaufwand auf Vordermann zu bringen kann man dann machen, wenn wieder mal Ferien, Feiertage oder hoher Besuch nahen – und dann sollte man versuchen, von diesem aufgeräumten «Ausnahmezustand» möglichst lange zu zehren. 

Immer dran bleiben

So klappts mit Ordnung

Flur

  • Herumliegende Schuhe in den Schuhschrank.
  • Jacken und Mäntel in den Kleiderschrank.

Küche

  • Schmutziges Geschirr gleich in die Spülmaschine.
  • Keine Spülmaschine? In der Spüle sammeln, noch abends handspülen und wegräumen.
  • Mit feuchtem Schwamm Ober­flächen von Tisch, Anrichte, Spüle, Wasserhahn, Kochfeld sauber wischen.
  • Den Müll raustragen, bevor er durchnässt und stinkt.

Bad

  • Oberfläche von Waschbecken, Armaturen und Toiletten mit feuchtem Lappen oder Bad-Reiniger abwischen.
  • Zahnpasta, Cremes usw. in den Badschrank.
  • Kurz den Boden wischen, um Haare und Flusen zu entfernen.

Schlafzimmer

  • Nach dem Aufstehen das Bett ordentlich zurückschlagen; abends in ein gelüftetes, gemachtes Bett zu fallen sorgt für friedlichen Schlaf.
  • Herumliegende Wäsche in die Schmutzwäschebox oder zurück in den Schrank.
  • Handcremes, Tabletten usw. in den Nachttisch.

Wohnzimmer

  • Sachen wie Socken oder Geschirr, die nichts im Wohnzimmer zu suchen haben, wegräumen.
  • Bücher ins Regel räumen, Magazine stapeln.
  • Kleinzeug wie Schere oder Stifte in eine Schublade versorgen.