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Facebook: Stellen Sie sich ein!

Facebook zählt 699 Millionen tägliche Nutzer monatlich sind rund 1.15 Milliarden aktiv. Das ist eine riesige Datenmenge, die täglich auf der Plattform kursiert. Haben Sie Ihr Profil im Griff?

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ZVG
05. August 2013

Privatsphäre-Einstellungen

Privatsphäre: Wer darf Ihr Profil sehen? Wer darf Ihre Beiträge lesen?

Wer sich bei Facebook anmeldet, sieht sich mit Standard-Einstellungen konfrontiert, die ihm oder ihr wahrscheinlich gar nicht zusagen. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, Ihr Profil nach Ihrem Gusto zu konfigurieren. Dafür brauchen Sie nicht einmal eine Viertelstunde. Als Erstes sollten Sie einstellen, wer Ihre Inhalte sehen darf. Auf das umfassende Einstellungsmenü kommen Sie, wenn Sie unter dem Schloss-Symbol Weitere Einstellungen wählen. Wer Ihre Mitteilungen lesen darf, können Sie bei jeder einzelnen individuell festlegen.

Markiert werden auf Fotos: Wer stellt Fotos von Ihnen online? Wer darf Sie markieren? Wer darf Markierungen sehen?

Vor allem unter jüngeren Nutzern ist es zur Angewohnheit geworden, Fotos von Bekannten ohne deren Wissen hochzuladen und diese zu taggen zu Deutsch markieren. Damit ist gemeint, dass sie die Namen der Personen auf dem Bild markieren, die dann auch gleich mit dem Facebook-Profil der betreffenden Person verknüpft werden.

Das Aktivitätenprotokoll hilft Ihnen dabei, zu sehen, wer Sie wo markiert hat. Da es aber standardmässig deaktiviert ist, müssen Sie die Einstellung auf aktiviert setzen. Sollten Sie nicht getaggt werden wollen, so können Sie diejenige Person kontaktieren, die Sie markiert hat, und sie bitten, das nicht zu machen. Das Aktivitätenprotokoll finden Sie, wenn Sie sich auf Facebook im eigenen Profil befinden, in der Titelzeile. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, sollten Sie bei der Sichtbarkeit der Markierung Nur ich und bei der Option, wer Markierungsvorschläge von Ihnen erstellen darf, Niemand wählen.

Benachrichtigt werden: Über welche Ereignisse auf Facebook wollen Sie per E-Mail oder SMS informiert werden? Über welche nicht?

Ob auf dem eigenen Profil alles nach dem Rechten läuft? Wenn andere Nutzer berechtigt sind, in Ihrem Profil Einträge zu verfassen, kann das aus dem Ruder laufen: Je mehr Freunde Sie Ihr Eigen nennen, desto mehr Veränderungen gibt es in der Regel. Wenn Sie wollen, können Sie in den Einstellungen festlegen, über bestimmte Vorgänge per Mail informiert zu werden. Bei sehr aktiven Freunden kann sich das allerdings zur Plage entwickeln. Die Standardeinstellungen sind so vorkonfiguriert, dass Sie praktisch über alle Aktivitäten Ihrer Freunde informiert werden. Etwa auch, dass XY jetzt ein Schwein im Spiel FarmVille erworben hat. Um dieser Flut Einhalt zu gebieten, selektieren Sie die Ereignisse, über die Sie benachrichtigt werden wollen, unter dem Einstellungsmenü Benachrichtigungen. Eine weitere Variante, gegen Spiele-Status-Meldungen von Freunden vorzugehen, finden Sie online.

Noch ein Hinweis: Grundsätzlich ist davon abzuraten, Telefon- oder Handynummer anzugeben. Zwar schreibt Facebook, es sei sicherer, die Mobilnummer einzutragen, für den Fall, dass man seine Zugangsdaten vergesse. Eine Pflicht dafür besteht jedoch nicht.

Was immer Sie auf Facebook veröffentlichen, bleibt im Netz, auch wenn Sie es löschen. Es ist lediglich versteckt, aber Facebook bewahrt die Daten auf. Auch wenn Sie Ihr Profil endgültig löschen lassen, sind für eine gewisse Zeit immer noch archivierte Versionen davon gespeichert, etwa bei Suchmaschinen im Cache.

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