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Innovationen: Virtuelle Realität

Virtuelle Räume werden bei den Spielen immer wichtiger. Die Gamer tauchen ein in eine andere Welt. Nintendo war darin mit der Wii-Konsole wegweisend. Die neuen Entwicklungen gehen noch weiter.

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FOTOS
zVg
02. Dezember 2013

Der Omni ermöglicht Trägern von Spezialsohlen das reale Fortbegewegen in der virtuellen Welt.


Omni von Virtuix ermöglicht dem Spieler, sich in der virtuellen Welt real zu bewegen. Es handelt sich um ein sechseckiges Podest mit einem extrem reibungsarmen Boden und einem unterstützenden Ring auf Taillenhöhe. Das Podest ist zum Rand hin nach oben abgerundet der Spieler läuft also in einer Art Schale. Es lässt sich an Geräte mit Tastatureingang anschliessen (PC, Xbox). Um sich auf dem Omni zu bewegen, gibt es Spezialschuhe. Mit ihnen kann man rennen, springen und sich ducken oder was man sonst in den Einstellungen festlegt. Die Schuhe haben eine reibungsarme, abgerundete Sohle. Damit man die virtuelle Welt authentisch erlebt, braucht es eine Virtual-Reality-Brille. Mit Omni soll man sich nicht nur in Games bewegen, sondern auch Rundgänge durch virtuelle Ausstellungen, historische Stätten und mehr unternehmen können. Es gibt bereits mehrere Prototypen.

Demo des Omni von Virtuix (Youtube)



Avegant entwickelte eine neue Art Virtual-Reality-Brille. In einem Exklusiv-Interview mit Cnet gibt Avegant-CEO Ed Tang Auskunft: Es stehe kein Display zwischen der Bildinformation und dem Auge. Mit dem Avegant Virtual Retinal Display trifft Licht direkt auf die Netzhaut. Laut dem Hersteller des Prototyps sei dies schonender als eine herkömmliche Virtual-Reality-Brille mit LCD-Display. Die Brille von Avegant sei dem Prinzip des natürlichen Lichteinfalls beim Sehen nachempfunden. Das reflektierte Licht sei relativ schwach (kein Laser). Die Brille ermögliche eine sehr hohe Auflösung und eine Bildrate von 240 Bildern pro Sekunde höhere Bildraten sind auch möglich.

Cnet und Avegant CEO über eine neue Art der Virtual-Reality-Brille (Youtube)