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Ab ins Museum virtuell

Einen grossen Beitrag zum kulturellen Online-Angebot leistet ein Projekt von Google. Kulturinteressierte können sich zu Hause Appetit auf Kunst machen.

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FOTOS
Getty Images, zVg
22. Dezember 2014

Auch Der Kuss von Auguste Rodin lässt sich virtuell von zu Hause aus betrachten.


Museen

Bei kaltem Wetter ist die Motivation oft nicht so gross, nach draussen zu gehen. Gerade in den Weihnachtsferien hätten aber viele Menschen Zeit, etwas zu unternehmen.
Für jene, die den Schritt über die Türschwelle nicht schaffen, die aber gerne einen Vorgeschmack auf Ausstellungen bekommen wollen, gibt es virtuelle Museumsangebote. Wir stellen Ihnen drei anregende vor.

Kunst

Das wohl grösste Online-Angebot hat das Google Art Project. Mit der Street-View-Funktion können nebst ganzen Städten auch historisch und architektonisch bedeutsame Gebäude online begangen werden. Ausserdem sind einige Hundert Museen der Welt mit einem Teil ihrer Exponate virtuell vertreten.

So können Sie zum Beispiel im StreetView-Modus durch das Kobe City Museum spazieren, einen Wandschirm aus dem 17. Jahrhundert heranzoomen und sich Information darüber anzeigen lassen. Oder Sie sehen sich in der Fondation Beyeler Henri Rousseaus farbenfrohes Bild mit dem Löwen an, der eine Antilope reisst. Praktisch ist die Suchfunktion: Sie können nach Namen, Land, Motiv oder Sammlung suchen.

Geschichte

Wer sich für Schweizer Geschichte interessiert, dem sei die Seite der historischen Landesausstellungen empfohlen. Dort lässt sich in Galerien der Landesausstellungen 1914 in Bern, 1883 in Zürich, 1896 in Genf und der Ausstellung für Frauenarbeit 1928 stöbern. Es sind historische Dokumente, Postkarten, Ausstellungsfotos, Briefmarken und Münzen zu sehen. Zum Schmunzeln regt eine Schnecken-Statue der Ausstellung für Frauenarbeit an, mit der Beschriftung Die Fortschritte des Frauenstimmrechts in der Schweiz.

Experimente

Das Winterthurer Wissenschaftsmuseum Technorama bietet auf seiner Webseite eine Handvoll interessanter Online-Experimente. Es handelt sich vornehmlich um optische Phänomene. Als weiteres Häppchen gibt es Bauanleitungen für Experimente zu Hause: Mit einer PET-Flasche, Klebeband, einer Kartonröhre und einem Luftballon können Sie beispielsweise eine Luftkanone zum Auspusten von Kerzen basteln.

Hier finden Sie das Art Project von Google mit zahlreichen Museen Homepage der historischen Schweizerischen Landesausstellungen Online-Experimente des Technorama in Winterthur Anleitungen Experimente für zu Hause (Technorama)

Empfehlung

Bose: Lautsprecher-Boxen

Das Lautsprecher-Paar Bose Companion 2 (Series III) lässt sich sowohl an den Computer als auch an Smartphones, Tablets oder MP3-Player per 3,5-mm-Audiostecker anschliessen.
Mit je 19 x 8 x 15 Zentimetern brauchen sie nicht viel Platz. Vorne am rechten Lautsprecher befinden sich ein Kopfhöreranschluss und eine Lautstärkeregelung. Die Bose Companion 2 (Series III) Lautsprecher gibt es in Schwarz bei Fust.

Bose Companion 2 (Series III) für Fr. 119.90 statt Fr. 139.90 bei Fust erhältlich (Preis gültig bis 25. Januar 2015).

Zum Produkt bei Fust

App-Tipp

Sprayen, aber legal

Mit dem Graffiti Maker können Sie einen sogenannten Tag einen Graffiti-Schriftzug auf dem Smartphone erstellen. Inbegriffen ist eine Graffitischriftart, zusätzliche lassen sich für je 99 Rappen hinzukaufen. Bei jedem Schriftzug können sie die Farbgebung der einzelnen Ebenen (Rand, Schatten, Flächen und Licht auf den Buchstaben) individuell einfärben und die Buchstaben verschieben. Sie haben die Wahl aus zehn mitgelieferten Hintergründen oder Bildern aus Ihrer eigenen Smartphonegalerie als Hintergrund. Den Tag können Sie in Ihrer Galerie speichern oder auf Facebook oder Twitter hochladen.

Den Graffiti Maker gibt es kostenlos für Android mit Werbeeinblendungen.