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Das Risiko in öffentlichen Wlans

Wer unterwegs öffentliche Internet-Zugänge nutzt, sollte Gerät und Daten gut schützen. Hier einige Tipps.

FOTOS
Alamy, ZVG
20. April 2015

Gehen Sie mit dem Tablet oder Smartphone nicht unbedarft online vor allem nicht in öffentlichen WLANs.


Sicher surfen

Öffentliche Internetzugänge mittels WLAN sind praktisch, aber auch beliebte Tummelplätze für Cybergangster. Besonders spektakulär war im vergangenen Jahr der Darkhotel-Fall. Es handelte sich dabei um einen akribisch vorbereiteten Angriff auf gezielt ausgesuchte Wirtschaftsvertreter aus den USA und Asien, die in noblen Hotels abstiegen. Die Täter infizierten zu diesem Zweck bereits im Vorfeld das WLAN des Hotels. Checkte die Zielperson später im Hotel ein und versuchte sich via Nachnamen und Zimmernummer ins WLAN einzuloggen, begann der eigentliche Angriff. In der Folge gelangten nicht nur Geschäftsdokumente, sondern auch Login-Informationen wie Benutzername oder Passwort zu den Angreifern. Nach verrichteter Arbeit reinigten die Täter das Hotel-WLAN und beseitigten somit alle Spuren.

Mobilgeräte aufrüsten

Doch nicht nur Geschäftsleute können Opfer eines Hackerangriffs werden. Daher ist es wichtig, dass Sie sich schützen, wenn Sie Ihr Smartphone oder Tablet mit öffentlichen Internetzugängen verbinden. Sie sollten unbedingt als Erstes eine Sicherheits-App wie beispielsweise das kostenlose Mobile Security & Antivirus von Avast für Android installieren. Zusätzlich empfiehlt es sich, eine VPN (Virtual Private Network)-App wie den Steganos Online Shield (Android), Swisscom Safe Connect (Android, iOS) oder Secureline VPN (iOS, Android) zu verwenden. Sie leitet Daten sicher durch den öffentlichen Internetzugang.

Grundlegende Verhaltensregeln

Dennoch muss man sich bewusst sein: Die absolute Sicherheit gibt es nicht. Überlegen Sie sich deshalb genau, ob sensible Daten auf dem Mobilgerät gespeichert sind, verschlüsseln Sie diese mit Apps wie CyberSafe (Android) oder bleiben Sie im Zweifelsfall gleich ganz offline. Das Login zu einem Webmail-Dienst sollte grundsätzlich nur über sichere Server (https) erfolgen, sichtbar am Schloss-Symbol in der Eingabezeile. Falls Sie eine Mail-App für den Abruf eingerichtet haben, wählen Sie in den Eingangs- und Ausgangsserver-Einstellungen grundsätzlich den Sicherheitstyp TLS oder SSL. Danach werden die Daten verschlüsselt ausgetauscht und der Mailverkehr ist sicher.

Eigenen Hotspot einrichten

(Englisch, von ITJungles auf Youtube)

Wer mit einem Tablet ohne eigene SIM-Karte unterwegs surfen möchte, macht das zumeist via öffentlichen Hotspots. Doch das ist nicht zwingend notwendig, wenn Sie ein Smartphone mit grossem Datenabo dabei haben. Mit wenigen Handgriffen lässt sich dieses nämlich zu einem eigenen Internet-Zugang verwandeln. Mit der sogenannten Tethering-Funktion (engl.: anbinden) wird das Smartphone zu einem mobilen WLAN-Router. Nach Eingabe eines Zugangscodes kann man so ohne öffentliches WLAN online gehen. Die Funktion ist sowohl bei iPhones als auch bei Android-Geräten in den Einstellungen (Tethering beziehungsweise Hotspot) zu finden.

Öffentliche Hotspots finden

(Englisch, von Ting auf Youtube)

Viele Schweizer Bahnhöfe, Hotels, Bars und Städte bieten kostenloses WLAN an. Wer wissen möchte, wo sich das nächste öffentliche Internet befindet, kann das über eine spezielle App wie FreeZone, WiFi Finder oder WeFi Pro erfahren. Dazu müssen aber die Ortungsdaten eingeschaltet sein.

3-D-Drucker

Sie möchten originelle Schlüsselanhänger oder coole Plastikfigürchen fürs Kind? Mit dem 3-D-Drucker Ultimaker 2 lässt sich selbst produzieren, was es fürs Hobby und den Haushalt braucht. Selbst ein professioneller Einsatz ist damit möglich, etwa für die Erstellung von Prototypen. Die Entwickler legten ein Augenmerk darauf, dass selbst Anfänger schnell mit dem Gerät klarkommen und ihre eigenen Produkte erstellen können. Vorlagen können via Speicherkarte an den Drucker übertragen werden, das macht ihn von einem Computer unabhängig. Ein OLED-Display liefert während des Druckvorgangs relevante Daten.

Den Ultimaker 2 gibt es für Fr. 2602.95 bei Microspot.ch.

Zum Produkt bei Microspot.ch

App-Tipp

Königlich

Ein Imperium bauen und mehrere Reiche kontrollieren darum geht es im Multiplayer-Echtzeit-Strategiespiel Clash of Kings. Der Spieler kämpft darin gegen Feinde aus der ganzen Welt, die ebenfalls versuchen, die Herrschaft zu erlangen. Die richtige Strategie ist unerlässlich. Um zu den Stärksten zu gehören, muss man Truppen aufbauen, Verteidigungsanlagen kon-struieren und die Feinde im richtigen Moment angreifen. Die Balance aus Angriff und Verteidigung zu finden ist eine grosse Herausforderung. Kleine Fehler trüben den Spielspass gelegentlich ein wenig, doch das dürfte mit den nächsten Updates behoben werden.

Clash of Kings gibt es gratis für iOS und Android (mit In-App-Käufen).