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Welcher Beamer darf es sein?

Fernsehgeräte werden zwar immer grösser, dennoch bietet auch heute nur ein Beamer richtige Kino-Atmosphäre.

FOTOS
GettyImages, ZVG
23. Februar 2015

Und in der Pause gibts eine Glace: Der Beamer macht aus der guten Stube ein kleines Kino.


Film läuft!

Trotz riesiger Flachbild-Fernseher sind Projektoren nicht ausgestorben. Der Filmabend mit Freunden bekommt mit einem Beamer fast Kino-Atmosphäre, während das Fussballspiel auf der Konsole das Flair eines Public Viewing erhält. Und das sollten Sie beim Kauf beachten.

Der Gelegenheitsnutzer

Falls Sie Ihren Beamer nur gelegentlich für einen Film mit Freunden nutzen wollen, reicht ein günstiges LCD-Einsteigergerät. Empfehlenswert ist eine Auflösung von mindestens 1280 x 720 Bildpunkten. Bei günstigen Geräten sollten Sie unbedingt die Lebensdauer der Lampe beachten, da der Ersatz ins Geld gehen kann. In diesem Preissegment kann es auch passieren, dass der Lüfter zu laut ist oder die passenden Anschlüsse für Ihre Geräte fehlen. Deshalb unbedingt genau informieren und, falls möglich, im Laden ausprobieren.

Der Allrounder

Spielen Sie ab und zu ein Videogame mit Freunden oder schauen einen Film? Und halten Sie als Selbstständiger oder Betreiber eines Kleinbetriebs gelegentlich Präsentationen ab? Dann käme ein handlicher und leichter LED- oder LCD-Beamer infrage. Die Auflösung sollte mindestens 1280 x 720 Pixel betragen. Wichtig ist die Helligkeit, wenn das Gerät auch mit helleren Umgebungen klarkommen muss. Die Lampe sollte in diesem Fall eine Leuchtkraft von mindestens 1000 Lumen haben. Zudem benötigen Sie einen VGA-, DVI- oder HDMI-Anschluss für den Computer.

Der Feinschmecker

Gamer und Cineasten sollten für beste Bildqualität etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Lüftergeräusch soll dabei auch in leisen Filmsequenzen kaum hörbar sein. Ideal ist ein DLP-Modell mit weniger als 25 Dezibel. Die Auflösung sollte mindestens 1920 x 1080 Pixel (Full HD) betragen. Hier sind geringere Lichtwerte von rund 1000 Lumen gefragt, dazu muss der Kontrast sehr hoch sein (ab 10'000:1). Noch besser sind viermal höher aufgelöste 4K-Modelle (3840 x 2160 Pixel), die derzeit noch deutlich teurer als HD sind. In den nächsten Monaten dürfte auch die Lasertechnik verstärkt in den Heimkino-Beamermarkt Einzug halten.

Beamertypen und Tipps

Leinwand Vor allem für Cineasten und Videospieler empfiehlt sich die Anschaffung einer guten Leinwand. Gute Modelle sind zwar nicht ganz billig, doch auf einer normalen Tapete verliert das Bild an Kontrast, Farben und Licht. Sie sollte vor allem gross genug sein (Faustregel: Bildbreite = halber Abstand zwischen Zuschauer und Leinwand). Der Gain-Faktor, der die Reflexionseigenschaften der Leinwand definiert, sollte zwischen 1,0 und 1,2 liegen. Ob man eine manuelle oder motorbetriebene Version wählt, bleibt dem Geschmack und dem Portemonnaie überlassen.

DLP-Projektor Beamer mit DLP-Technik besitzen schnelle Reaktionszeiten und hohe Detaildarstellung auch in dunkleren Szenen. Sie sind daher die richtige Wahl für multimediale Nutzer, die vor allem Filme anschauen oder gamen.

LED-Projektor Solche Geräte hingegen benötigen wenig Strom und daher auch weniger Kühlung. Das macht sie sehr klein und mobil.

LCD-Projektor Diese Geräte sind relativ preiswert und handlich. Nachteile sind die gegenüber DLP-Modellen höheren Reaktionszeiten und der vergleichsweise laute Lüfter.

Laser-Projektor Hoher Anschaffungspreis und derzeit nur wenige Geräte auf dem Markt. Diese Technologie dürfte aber in der näheren Zukunft eine grosse Rolle spielen, da die Lampen eine sehr hohe Lebensdauer aufweisen und ein sehr gutes Bild mit hohen Kontrastwerten liefern.

Standortwahl Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, wo man den Beamer verwenden möchte. Ist der Abstand zur Wand oder Leinwand recht gross, muss die Auflösung und Leuchtkraft grösser sein als in einem kleinen, dunklen Raum. Idealerweise beherrscht der Projektor eine Bildumkehr, um eine Deckenmontage zu ermöglichen.

Fernbedienung Besonders Vielnutzer sollten Sie darauf achten, dass die Fernbedienung beleuchtet ist. So lässt sich das Gerät sogar im Dunkeln einfach bedienen.

Teure Lampen Die teuren Lampen können einen günstigen Projektor schnell zu einer Kostenfalle machen. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf nach der Lebenszeit und dem Preis einer Lichteinheit erkundigen.

Smartphone

Für schmalere Portemonnaies

Das Samsung Galaxy A3 ist handlich, es sieht mit seinem Alurahmen schick aus, hat einen 4,5-Zoll-Amoled-Bildschirm, eine Acht-Megapixel-Kamera und einen 16-GB-Speicher, der mit einer Micro-SD-Karte auf maximal 64 GB erweitert werden kann. Im Innern arbeitet ein 1,2-GHz-Quadcore-Prozessor, der Multitasking und ein schnelles Internetsurfen ermöglicht. Mit der Fünf-Megapixel-Frontkamera lassen sich gute Selfies knipsen. Alternativ zum PIN-Code lässt sich das Smartphone via Fingerabdruck-Sensor entsperren. Das Galaxy A3 wird mit Android 4.4 (Kitkat) geliefert.

Bei Fust inklusive Zusatzspeicher für 339 Franken erhältlich.

Zum Produkt bei Fust

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