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Bürofreiheit mehr Funktionen braucht es kaum

Bei Texten, Tabellen oder Präsentationen setzt Microsoft Office die Standards. Doch für die meisten Aufgaben genügt Gratis-Software.

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FOTOS
Alamy, zVg
18. September 2017

Gut und günstig: Für die Büroarbeit gibts Gratis-Programme.


Alternativen

Es gibt aber auch Gratis-Software wie Open Office oder LibreOffice, mit denen sich die meisten Aufgaben ebenso gut erledigen lassen. Zudem bekam LibreOffice soeben ein üppiges Update verpasst mit vielen neuen Funktionen. Dass sich diese Open-Source-Programmpakete ähneln, ist übrigens nicht erstaunlich: Beide basieren auf dem älteren StarOffice. Wer die Microsoft-Produkte kennt, kommt auch mit den Gratis-Pendants schnell zurecht die Oberflächen und Funktionen gleichen sich, und selbst bei ambitionierten Nutzern bleiben kaum Wünsche offen.

Nicht ganz dasselbe

Auch die Kompatibilität zum Microsoft-Standard hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert. Bei komplex formatierten Dokumenten kann es aber immer noch zu Problemem mit der Darstellung kommen: Nicht alles, was mit den Gratis-Programmen erstellt wurde, kommt beim Microsoft-Office-Nutzer 1:1 auf dem Bildschirm oder dem Drucker an. Testen Sie daher nach Möglichkeit vorab, ob die Ansicht fehlerfrei ist. Müssen Ihre Dokumente nicht bearbeitet werden, umgehen Sie solche Probleme mit der Weitergabe als PDF. Ansonsten achten Sie beim Abspeichern darauf, eines der typischen Microsoft-Formate zu verwenden (etwa .docx oder .doc für Texte).

Die Gratis-Alternativen unterscheiden sich zwar nur in Details, doch aufgrund des grösseren Funktionsumfangs schneidet LibreOffice ein wenig besser ab. Auch die Updates erfolgen hier deutlich häufiger.

Cloud-Anwendungen

Die Büroarbeit lässt sich auch mit Online-Anwendungen in Cloud-Speichern erledigen. Mit einem entsprechenden Konto, etwa bei OneDrive oder Google Drive, hat man jederzeit und überall Zugriff auf die Dateien, man kann sie bearbeiten und mit anderen teilen. Dazu stehen in der Cloud zwar nur abgespeckte Office-Pakete zur Verfügung, mit denen sich einfachere Aufgaben aber durchaus erledigen lassen.

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie sich jedoch generell überlegen, welche Daten Sie online speichern und mit welchen Sie nur auf der heimischen Festplatte arbeiten absolute Sicherheit gibt es im Internet nicht. Das gilt übrigens auch für das Arbeiten mit Microsoft Office: Wer hier sensible Inhalte erstellt, sollte OneDrive umgehen und sie lieber an einem lokalen Ort speichern.

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