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Twint

«Chasch mirs nachene twinte!»

Erst kritisiert und belächelt, jetzt für viele unverzichtbar im Alltag: die Bezahl-App Twint hat sich durchgesetzt. 

25. November 2019
 Unter Freunden per App Geld einfordern oder versenden: Twint gehört heute zum Alltag vieler Schweizerinnen und Schweizer.  

 Unter Freunden per App Geld einfordern oder versenden: Twint gehört heute zum Alltag vieler Schweizerinnen und Schweizer.  

Wettbewerb

Twint verlost 10 000 Franken

Nutzen Sie mindestens drei der rechts beschriebenen Twint-Funktionen bis Ende Dezember 2019, damit nehmen Sie automatisch an der Verlosung von 20 × 500 Franken teil. Mehr dazu: www.twint.ch/wettbewerb

Auf der Post, in Läden, Restaurants und Bars – seit rund vier Jahren hat man mancherorts die Möglichkeit, statt mit Bargeld oder Karte mit dem Smartphone zu bezahlen. Dies dank der Bezahl-App Twint, die aber noch mehr kann: Die App ermöglicht den Geldtransfer von Handy zu Handy. Nicht zuletzt kämpften auch internationale Systeme von Apple oder Samsung um die Gunst der Nutzer. 

Diese waren zu Beginn sehr skeptisch. Dennoch wurde die Möglichkeit, jemandem digital Geld aufs Smartphone zu überweisen, rege genutzt. Diese sogenannten Peer-to-Peer-Zahlungen (P2P) dürften mit dazu beigetragen haben, dass Twint doch noch die Kurve gekratzt hat. So sollen bis Ende Jahr gegen zwei Millionen User Twint nutzen. Und inzwischen setzen bereits über 70 Banken auf die mobile Bezahllösung. 

Besonders beliebt ist Twint bei Digital Natives, die ihr Smartphone ohnehin ständig dabei haben. Aber auch die ältere Generation weiss die clevere Bezahllösung zu schätzen. So überweisen etwa manche Eltern ihren Kindern das Sackgeld, das Geld fürs Mittagessen oder fürs Schulmaterial direkt aufs Smartphone. Und gemäss einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität St. Gallen könnten sich über 70 Prozent der befragten Nutzer vorstellen, das mobile Bezahlen in den kommenden drei Jahren häufiger zu nutzen. Ein noch grösserer Vertrauensbeweis ist aber die Tatsache, dass das Verb «twinten» Eingang in die Alltagssprache gefunden hat.

Twinten für Dummies

Sie hätten gerne Twint, wissen aber nicht, wie das funktioniert? Es ist ganz einfach:

  • Sie gehen auf www.twint.ch
  • Sie wählen die Twint-App Ihrer Bank aus.
  • Sie laden die App herunter und verbinden Twint mit Ihrem Bankkonto oder Ihrer Kreditkarte.
  • Fertig. Jetzt können Sie mit Twint bezahlen und weitere Funktionen nutzen.
  • Bezahlen: Sie öffnen die Twint-App, tippen auf das QR-Code-Symbol und scannen den Code. Falls ein Beacon vorhanden ist, halten Sie Ihr Smartphone einfach an den Twint-Beacon. 
  • Geld senden oder einfordern: Betrag eingeben, Empfänger wählen oder dessen Handynummer eingeben und nach Wunsch eine Nachricht mitsenden.

Ein Tag ganz ohne Bargeld

Bezahlen mit digitalem Bargeld auf dem Smartphone.7.30 Uhr: Sie nehmen den Zug zur Arbeit, da sind Sie nicht der Einzige. Sie ersparen sich das Anstehen am Automaten, weil Sie sich das Ticket übers Smartphone twinten. 

7.35 Uhr: Wie üblich sind sämtliche Sitzplätze schon besetzt. Und dann hört auch noch ein Mitreisender mit seinen Kopfhörern viel zu laut und richtig schlechte Musik. Aber nicht mit Ihnen. Sie buchen übers Smartphone einen Klassenwechsel und setzen sich bequem in die ruhige 1. Klasse.

8.00 Uhr: Am Bahnhof angekommen brauchen Sie dringend einen Kaffee und ein Gipfeli. Beides ist im Shop über den QR-Code schnell bezahlt.

Parkieren ohne Münz: So gehts

Als Autofahrer ist Ihnen die Situation nur zu gut bekannt: Sie haben endlich einen Parkplatz gefunden, aber wieder mal kein Münz für die Parkuhr. Eine Busse riskieren? Sicher nicht! Dafür gibts ja Twint. Sie scannen einfach mit der Twint-App den QR-Code, der an der Parkuhr angebracht ist. Ist es das erste Mal, geben Sie Ihre Autonummer ein. Nun wählen Sie die Parkdauer und bestätigen die Zahlung. Sie sind früher zurück? Kein Problem, die bezahlte Parkzeit kann vorzeitig abgebrochen werden. Die Differenz bekommen Sie direkt via Twint-App wieder zurück. Denn wer will denn schon Geld an eine Parkuhr verschenken?

12.30 Uhr: Das Menü im Restaurant haben Sie natürlich auch mit Twint bezahlt. Aber die Frau am Blumenstand akzeptiert nur Bares. Wird nun nichts mit dem Geburi-Strauss fürs Mami? Zum Glück haben Sie Ihren Kollegen dabei. Der pumpt Ihnen 30 Franken, die Sie ihm à la minute per Twint wieder zurückzahlen. 

15.00 Uhr: Zwar ist noch lange nicht Wochenende, aber Sie machen sich bereits Gedanken, was dann so läuft. Kino oder Konzert oder Fussballmatch? Das Ticket kaufen Sie sich im Online-Shop und bezahlen übers Smartphone.

17.30 Uhr: Zeit fürs Feierabend-Bier mit den Arbeitskollegen. Und da ist das Personal dankbar, dass nicht jeder einzeln bar bezahlt. Einer übernimmt die ganze Rechnung und bekommt die Einzelbeträge zurückgetwintet. 

18.00 Uhr: Der ÖV bleibt Ihnen erspart, denn Ihr Kollege nimmt Sie mit dem Auto mit. Und weil Sie etwas früher dran sind, bekommt dieser die zu viel bezahlte Parkzeit per Twint gutgeschrieben. 

18.15 Uhr: Auf dem Heimweg machen Sie noch einen kurzen Abstecher zum Hofladen des Bauern. Ihr Kühlschrank ist nämlich leer, und hier bekommen Sie frisches Obst, Gemüse, Milch und allerhand Selbstgemachtes. Sobald Sie Ihren Einkauf beendet haben, öffnen Sie die Twint-App, scannen den QR-Code ein, geben den Totalbetrag ein und bestätigen die Zahlung. Und schon können Sie sich auf einen feinen Znacht mit regionalen Frischprodukten freuen. En Guete! 

Digitales Bargeld – Kaufen, zahlen, spenden

Nebst vielen Informationen finden Sie auch alle wohltätigen Organisationen, die Sie mit Ihrer Twint-Spende bei ihrer Arbeit für eine bessere Welt unterstützen können. Eine gute Sache, oder? Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Was die App alles kann

Online
Ob Jeans oder Konzertticket – beim Online-Shop-ping benötigt man weder Kreditkarte noch Kontonummer. Einfach mit der Twint-App den QR-Code scannen.

Shopping
Bei vielen Detailhändlern, an Automaten und sogar in Hofläden besteht die Möglichkeit, bargeldlos übers Smartphone zu bezahlen – per QR-Code oder an der Ladenkasse über die Funktechnologie Beacon.

Parking
Die Parkgebühr lässt sich nicht nur übers Handy bezahlen. Man bekommt auch ein allfälliges Restguthaben gutgeschrieben.

Tickets
Nicht nur am Billettautomaten am Bahnhof, sondern auch im Webshop der SBB kann man mit Twint bezahlen. Einfach den Anweisungen auf dem Automaten oder im Shop folgen.

P2P
Geld lässt sich auch von Smartphone zu Smartphone überweisen. Dazu muss man lediglich die Handynummer des Begünstigten kennen. Dies gilt auch, wenn man Geld einfordern will.