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Reines Onlineshopping ist nicht immer die beste Wahl. Die Kombination von digitalen und physischen Verkaufskanälen ist oft besser: Click and Collect, Omni-Channel, Online-Bestandsabfrage – ein kleines Lexikon pünktlich zum Schnäppchentag Black Friday.

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25. November 2019
 Online die gewünschte Ware bestellen und in einem stationären Geschäft abholen, das nennt sich Click and Collect.

 Online die gewünschte Ware bestellen und in einem stationären Geschäft abholen, das nennt sich Click and Collect.

So mancher Trend ist schon aus den USA zu uns herüber geschwappt. Aber wenn sich am Donnerstagabend die Amerikaner wieder um reich gedeckte Tische mit Truthahn scharen, dürften es ihnen die wenigsten Schweizer gleichtun. Der Tag nach Thanksgiving allerdings ist mittlerweile auch bei uns ein Highlight: Der Black Friday – dieses Jahr fällt er auf den 29. November – gilt als Auftakt zum Weihnachtsgeschäft und die Läden locken mit extrem attraktiven Rabatten. Auch diverse Unternehmen der Coop-Gruppe werden mit von der Partie sein.

Während US-Bürger gerne einen Brückentag nehmen, um Thanksgiving bis zum Wochenende zu verlängern, haben hierzulande nicht alle Zeit, die Läden zu stürmen. Doch reduzierte Ware gibt es auch online. Oder man kombiniert das Online-Shopping mit dem Einkauf im Laden – immer mehr Geschäfte bieten auch diese Möglichkeit. Omni-Channel-Marketing nennt sich das, wenn digitale und physische Verkaufskanäle nahtlos aneinander anschliessen. Den Kunden jederzeit den passenden Kanal zur Verfügung zu stellen, sei für Unternehmen wichtig, sagen Marketingfachleute. Tatsächlich hat jeder Verkaufskanal Vor- und Nachteile. Ziel von Omni-Channel-Strategien ist es deshalb, dass der Kunde die Möglichkeiten so kombinieren kann, dass sein Einkauf optimal verläuft.

Vorteilhaft kombiniert

Eine Möglichkeit des Omni-Channel-Marketings ist «Click and Collect». Das bedeutet, dass die Bestellung zwar im Onlineshop ausgelöst, aber im Laden abgeholt wird. Damit entfallen zum Beispiel mögliche Versandkosten. Ein weiterer Vorteil ist die zeitlich flexible Abholung. Denn nicht jeder kann zu Hause aufs Paket warten. Oft stehen die Produkte bei Click and Collect auch schneller zur Verfügung, etwa weil sie in der Filiale bereits vorrätig sind und nicht erst versendet werden müssen. Und wer noch Fragen zum erworbenen Produkt hat, kann diese auch gleich vor Ort mit dem Spezialisten klären.

Reicht die Online-Recherche nicht aus, um einen Kaufentscheid zu fällen, gibt es auch die Option, die Bestände online abzufragen und zu sehen, in welchen Filialen der gewünschte Artikel verfügbar ist. Im Laden kann der Kunde die Ware dann ausprobieren, bevor er über einen Kauf entscheidet.

Auch Coop setzt auf Omni-Channel. Click and Collect bieten alle Non-Food-Firmen von Coop sowie coop@home und Mondovino. Die Online-Bestandsabfrage (Verfügbarkeitsinformationen) ist bei Interdiscount, Fust, Livique, Lumimart, Coop Bau + Hobby, Import Parfumerie und Christ Uhren & Schmuck möglich. Wer das Internet ganz umgehen möchte, hat in den Läden mit Online-Bestandsabfrage die Möglichkeit zu «Order on Behalf»: Auch wenn ein Produkt im Laden nicht vorrätig ist, beraten die Spezialisten in der Filiale und bestellen die gewünschte Ware für den Kunden. So muss er keine kleinere Auswahl in Kauf nehmen, bloss weil er nicht online unterwegs ist.