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Die neuen Starken

Die neuesten Apple-Geräte sind da. Unser Autor hat das iPhone 11 Pro Max getestet und ist begeistert: Der Akku beweist Ausdauer und die Kamera stellt sogar das Huawei P30 Pro in den Schatten. Nur etwas fehlt leider. Ein Testbericht.

FOTOS
Getty images, zvg
30. September 2019
Seit Kurzem im Handel: Die iPhones der 11. Generation sind zwar ganz schön teuer, aber auch ganz schön leistungsstark.

Seit Kurzem im Handel: Die iPhones der 11. Generation sind zwar ganz schön teuer, aber auch ganz schön leistungsstark.

Geduld bringt Rosen oder in meinem Fall ein iPhone 11 Pro Max. Endlich halte ich es in meiner Hand. Zum Glück ist die recht gross geraten, denn die Max-Ausführung mit einem 6,5-Zoll-Display (ab Fr. 1299.– bei Interdiscount oder Fust) ist riesig. Wers kleiner mag, wählt die Pro Version mit einem 5,8-Zoll-Bildschirm (ab Fr. 1199.– bei Interdiscount oder Fust). Günstiger, dafür ohne Zoom-Kamera gibt es das «normale» iPhone 11 (ab Fr. 799.– bei Fust).

Ich habe mich beim Flaggschiff Pro Max nicht für die neue Trendfarbe Nachtgrün, sondern für Gold entschieden. Also schnell auspacken, SIM-Karte rein und einrichten. Das geht ruckzuck. Einfach das alte iPhone in der Nähe haben, den Rest erledigt das neue von alleine. Fast, denn mit iOS 13.1 steht bereits ein Update an. Dieses bringt als grösste Neuerung den Dark Mode. Dieser Dunkelmodus sorgt für einen edel aussehenden schwarzen Hintergrund und soll Augen wie auch Akku schonen.

Ein sorgenfreier Tag

Apropos Akku: Dieser wird zu den Hauptgründen zählen, warum Kunden das Pro Max kaufen. Apple macht zwar nie Angaben zu dessen Grösse, aber Berechnungen von Techblogs, die das Smartphone bereits seziert haben, gehen von etwa 4000 Milliamperestunden aus. Das verspricht, dass man sorgenfrei einen Tag rumbringt, bevor das Handy an die Steckdose muss. Getoppt wird dieser Jumbo-Akku nur vom noch nicht erhältlichen Huawei Mate 30 Pro.

Huawei gilt vor allem bei den Kamera-Features als Trendsetter. So finden sich im neusten iPhone jetzt endlich auch drei Kameras. Viel Zeit wurde damit verschwendet, sich über das Design der Dreifach-Kamera lustig zu machen. Am Schluss entscheidet das Resultat, und das kann sich wahrlich sehen lassen. Meine ersten Fotos sehen besser und natürlicher aus als die der Konkurrenz (Huawei P30 Pro). Auch den Nachtmodus haben die Amerikaner bei den Chinesen abgekupfert. Erste Tests zeigen mir, dass auch hier die Resultate beim Apple-Phone besser und realistischer aussehen. Beim Huawei wird die Nacht auf den Bildern zum Tag.

Wer alles aus den drei iPhone-Kameras rauskitzeln will, kann mit Apps wie zum Beispiel Adobe Lightroom unkomprimierte RAW-Aufnahmen machen. Bei Videos gilt dasselbe. 4K-Filme lassen sich mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde drehen und dank Applikationen wie Filmic Pro sind Profi-Resultate möglich.

Beim Fotografieren und Filmen fällt mir das grosse und schwere Handy ein paar Mal fast aus der Hand. Zum Glück hat Apple laut eigenen Angaben das härteste Smartphone-Glas, das es je gab, verwendet. Auf die Probe stellen mag ich das nicht. Alle anderen Versprechen haben die Ingenieure aus Cupertino (USA) aber gehalten. Das iPhone der 11. Generation ist nicht nur wunderschön verarbeitet, sondern auch technisch fast wieder auf dem allerneusten Stand. Es fehlt einzig die 5G-Kompatibilität.


iPhone 11 Pro Max vs. Huawei P30 Pro

 iPhone 11 Pro Max

 Huawei P30 Pro

  iPhone 11 Pro Max

  Huawei P30 Pro


Wie gut sind das Apple iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max? Was hat sich gegenüber den Vorgängermodellen verbessert? Was fehlt? Wo hat die Konkurrenz die Nase vorne? Und wo setzt Apple neue Massstäbe? Alles im Review-Video:

Fotograf Paul Ripke testet, was die Kameras von iPhone 11 und iPhone 11 Pro können:

Die Präsentation der neuen iPhones nicht gesehen? Das können Sie hier nachholen: