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Farbeffekt Buntes macht Appetit

Das Auge isst immer mit! Nicht nur bei der Farbe des Essens, sondern auch bei den Farben rund um das Essen herum.

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ZVG
28. August 2017

Tafeln im privaten Garten das kann jeder. Ein richtig gedeckter Tisch im Park das ist trendy.


Küchenkolorit

Wer zugibt, in der Küche nichts zu können, wird heutzutage eher mitleidig belächelt. Kochen ist ja das grosse Hobby aller Menschen geworden! Ich finde das natürlich schön. Man sollte nicht nur fantastische Rechtsanwälte, geniale Chirurgen oder findige Anlageberater als Freunde haben. Ein begnadeter Koch kann erst recht eine angenehme Gesellschaft sein!

Auch die Farben der Küchenmöbel erzeugen verschiedene Stimmungen. Wärmere Nuancen wirken sich günstig aus auf den Appetit. Sie sollten nicht zu grell sein, um den Speisen nicht die Show zu stehlen. Farben von reifen, schmackhaften Nahrungsmitteln machen sich auch an den Küchenwänden gut. Das schafft für die einen tausend kreative Möglichkeiten und Kombinationen. Die anderen greifen zu weissen Tellern und entscheiden sich für weisse Wände: Das passt immer. Ich jedenfalls bleibe bei meinen grünen Tellern. Denn viel Paprika und Grün passen super zusammen!

Farben zum Essen

Ich hatte das Glück, mit einer Mutter aufzuwachsen, die einfach himmlisch kochen konnte. Sie hatte auch ein Händchen für gut geschnittene Wohnungen zu sehr vernünftigen Preisen. Unsere Küchen waren immer gross. Und trotz hübsch gedecktem Esstisch sassen alle Gäste dauernd in der Küche. Wenn die Verwandtschaft aus Ungarn kam, haben wir ganze Tage, ja sogar Wochen in der Küche verbracht. Und gefühlte 50 Kilo Essen pro Tag vertilgt. Die Hälfte davon bestand aus Paprikawurst. Vieles von damals koche ich heute noch aber bezüglich Kalorien und Menge weit heruntergerechnet.

Das Geschirr meiner Mutter war meistens weiss und hatte einen goldenen Rand. Ich wollte etwas anderes, als ich auszog. Also kaufte ich mir grünes Geschirr in der Brockenstube, und kein Teil passte zum anderen. Das Grün war pastellig mit einem leichten Blaustich. Psychologisch gesehen nicht schlecht: eher neutral.

Denn Wissenschaftler haben festgestellt, dass Farbe und Form des Geschirrs das Essverhalten und das Geschmacksempfinden beeinflussen. Klingt plausibel, schliesslich ist der Teller ja der Rahmen für das Gericht. So wirkt beispielsweise Popcorn von grünen oder weissen Tellern süsser als von blauen oder roten. Rote Teller bewegen uns dazu, weniger zu essen. Auch die Lichtfarbe spielt eine Rolle. Wird eine Torte mit Magenta beleuchtet, schmeckt sie besser als bei orangem Licht. Und auf schwarzen Tellern sieht alles spektakulär aus, weil Schwarz die Farben der Nahrungsmittel zum Leuchten bringt.

Paprika passt super zu Grün

Auch die Farben der Küchenmöbel erzeugen verschiedene Stimmungen. Wärmere Nuancen wirken sich günstig aus auf den Appetit. Sie sollten nicht zu grell sein, um den Speisen nicht die Show zu stehlen. Farben von reifen, schmackhaften Nahrungsmitteln machen sich auch an den Küchenwänden gut. Das schafft für die einen tausend kreative Möglichkeiten und Kombinationen. Die anderen greifen zu weissen Tellern und entscheiden sich für weisse Wände: Das passt immer. Ich jedenfalls bleibe bei meinen grünen Tellern. Denn viel Paprika und Grün passen super zusammen!

Buntes Treiben in der Küche

Rosarot macht rosarot
Studien besagen, dass Rosarot beruhigt und die Harmonie fördert. Das funktioniert auch am Familientisch.

Bowlenschüssel
Die Schale, auf Englisch Bowl genannt, ist der neue Teller. Und in Schalen wird alles zum trendigen Schmaus!

Wirklich goldig
Besteck ist meistens silberfarben. Probieren Sie doch mal kupfernes Besteck! Ein garantierter Blickfang.

Lust auf Farbenspiele

Essenzielles

  • Besteck Montreal, 24-teilig, Fr. 199..
  • Sideboard Livia, Fr. 299.; Tisch Varia, Wildeiche massiv, diverse Grössen, wie abgebildet: Fr. 499.. Stuhl Una, Fr. 99.90.
  • Geschirr Classy White, z.B. Teller, Fr. 9.90; Kaffeetasse, Fr. 3.90.