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Das kann jetzt weg!

Im Herbst kann alles weg! Ausser allem, was aus Samt ist. Und ausser allem in Rosa oder Petrol. Und ausser allem von Sylvie Fleury!

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zvg
22. Oktober 2018

Sessel mit Samtbezug sind edel und gemütlich zugleich. Alles von Livique.

«Ist das Kunst oder kann das weg?» Kennen Sie dieses Buch? Es ist eine wunderbare Einführung in den heutigen Kunstbetrieb. Sie werden es auch dann wunderbar finden, wenn Ihnen moderne Kunst nicht gefällt. Dann vor allem. Denn nach einem heissen Sommer mit wenig Lust auf Arbeit kann die eigene Wohnung ebenfalls wie Kunst aussehen. Zum Beispiel, wenn überall Tragtaschen herumstehen. Das könnte dann von der Künstlerin Sylvie Fleury sein!

Ich habe in letzter Zeit ganz fleissig nichts getan. Darum steht seit Wochen ein grosser Sack mit Schuhen, die Reparaturen brauchen, in meinem Schlafzimmer. Doch immerhin habe ich auch Schuhe ausgemistet und weggegeben.

Denn im Herbst fallen nicht nur die Blätter von den Bäumen, die kühleren Tage sind wie gemacht dafür, auch ein paar andere Sachen fallen zu lassen beziehungsweise in den Keller zu werfen. Zum Beispiel die Sommerkleider und -schuhe. Der Sommer ist zwar in den letzten Wochen noch ein paar Mal auferstanden. Aber jetzt wird es wirklich nicht mehr wärmer. Jetzt kommt der November, weshalb auch die Glace- maschine, der Sonnenschirm und die Gartenmöbel weg können. Ich wechsle im Herbst auch die Bettwäsche. Die wechsle ich natürlich auch sonst, wo denken Sie hin! Doch mit der kühleren Jahreszeit wechsle ich den Stoff vom kühlen Satin zum warmen Flanell. – Und das war schon alles?

 Serie Jill: Beistelltisch, Ø 49 cm, H 56 cm, Fr. 99.–.

Serie Jill: Vase, Ø 18 cm, H 26 cm, Fr. 39.95; 

Bett Lola, 160 cm breit, Fr. 719.20 statt Fr. 899.–, Aktion gültig bis 29. Oktober 2018.
Bei Livique finden Sie eine grosse Auswahl an Bettwäsche, auch in Rosa.

Sessel Scuol mit Samtbezug, in Hellgrau, Violett oder Hellblau. Fr. 399.–. Für mehr Sessel mit Samt geben Sie auf www.livique.ch das Suchwort Samt ein.

Nein, natürlich nicht. Es kann nämlich noch viel mehr weg. Wer vor Kurzem gezügelt hat, wird denken: «Es kann einfach alles weg! Das will ich nie mehr tragen müssen!»

Das muss aber bleiben

Trotzdem, seien Sie vorsichtig beim Entsorgen von allem. Man kann es mit dem Minimalismus auch übertreiben. Ein Bett oder einen Tisch braucht jeder Mensch. Was ausserdem bleiben muss, ist alles aus Samt. Vor 20 Jahren gab es für mich nichts Schlimmeres als Samtvorhänge. Jetzt versetzen sie mich in Verzückung. So kann das gehen.

Alles, was rosa ist oder petrolfarben, muss ebenfalls bleiben. Dazu habe ich Dekorationen in glänzendem Messing gekauft. Das sieht so edel aus! Wer der Zeit voraus sein will, kann jetzt Metall und Metall zusammenzählen: Erst war Kupfer im Trend, dann Messing. Darum wird als Nächstes wohl Silber kommen! Und was kommt nach dem Minimalismus? Die neue Üppigkeit. Und wenn die kommt, werden Sie froh sein, dass Sie noch etwas aus dem Keller holen können. Etwa die Taschen von Sylvie Fleury! Falls Sie also etwas finden, das von ihr signiert ist, werfen Sie es um Himmels willen nicht weg – auch wenn es wie ein zerstörtes Auto aussieht! 


Kunst zum Selbermachen

Das kann ich genauso!

Denken Sie beim Betrachten von moderner Kunst, dass Sie das auch können? Dann kopieren Sie Klee. Macht Spass!

Eine Farbe für alles – oder nichts

Yves Klein produzierte ultramarinblaue Bilder oder zeigte auch mal leere Wände. Das können Sie problemlos nachmachen.

Die Kunst der Leere …

Wie Yves Klein experimentiert Bruno Jakob ebenfalls mit der Leere. Wenn Sie also alles ausmisten, ist das auch Kunst!