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Es lebe das WG-Leben!

Wohnt ihr noch oder streitet ihr schon? Damit das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft nicht zur Nervenprobe wird, solltest du einiges wissen. Aber keine Angst: We got your back!

28. August 2020

Wie wohnen auch ohne Chaos geht

Haare im Abfluss, dreckiges Geschirr in der Küche und die Freundin des Mitbewohners benutzt immer dein Shampoo? Ja dann: Willkommen im WG-Alltag.

Passende WG finden

So klappts bestimmt

Wenn du neu in einer Stadt bist, bietet es sich an, in eine bestehende WG zu ziehen. So findest du schneller Anschluss. Durchforste die WG-Portale im Netz, schau auf Uni-Webseiten oder Facebook nach. Und wer sein Glück selbst in die Hand nehmen will, sollte zusätzlich eine Such-Anzeige für sich selbst aufschalten. Kannst du dich dann in der WG vorstellen, solltest du dich nicht scheuen, alle Punkte, die dir für das Zusammenleben wichtig sind, anzusprechen. Wer eine eigene WG gründen will, sollte vor allem darauf achten, dass diese mindestens ein Zimmer hat, wo sich alle aufhalten können

Das Leben in einer WG ist ja schon noch praktisch. Vor allem, wenn man genug vom Hotel Mama hat, das grosse Geld aber auf sich warten lässt. Obwohl das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft das Portemonnaie schont, kann es einen auch ganz schön in den Wahnsinn treiben. Denn egal ob mit Freunden oder in einer Zweck-WG, ohne Kommunikation und festgelegte Regeln läuft in einer WG gar nichts. Auch wenn die WG-Partys oft legendär sind, irgendwer muss den Müll nachher wieder wegräumen. Und was, wenn du diese Person bist? Nicht cool! Deshalb ist es für ein friedliches Miteinander am besten, wenn ihr gleich beim Einzug gewisse Regeln festlegt.

Vor allem beim Thema Sauberkeit scheiden sich die Geister. Um einen «Ämtliplan» kommt ihr also nicht herum. Ja klar, das klingt jetzt spiessig, ist aber notwendig. Da jedoch ein ungeschriebenes WG-Gesetz lautet, dass sich mindestens einer der Bewohner nicht an den Plan hält, muss der «WG-Chiller» halt jedes Mal eine Kiste Bier bezahlen und für die WG kochen – so einfach ist das. Falls ihr alle nicht so die Putzteufel seid, könnt ihr aus dem Wohnungsputz auch einen Event machen, inklusive Abendessen. Apropos Essen, da wären wir beim nächsten Streit-Thema: der Kühlschrank. Ja, die Packung Salami der Mitbewohnerin sieht schon appetitlich aus. Finger weg!

 

«Mach mal sauber!»

Dein Mitbewohner

Besser ist, wenn jeder selbst für sein Essen verantwortlich ist. Und mit dem eigenen Fach im Kühlschrank kannst du immerhin einkaufen, was dir schmeckt. Für alltägliche Dinge wie Öl oder Gewürze könnt ihr ein gemeinsames «Kässeli» aufstellen, dem jeder pro Monat einen Betrag spendet. Übrigens auch für den Fall, falls ihr mal gemeinsam kocht. Denn auch wenn oft jeder sein eigenes Ding durchzieht, ist es fürs WG-Zusammenleben wichtig, ab und zu gemeinsam Zeit zu verbringen. Auch, um sich auszutauschen. Denn wenn dich etwas stört, solltest du es immer sofort ansprechen – persönlich versteht sich und nicht per WhatsApp! Setzt euch für den Austausch am besten einmal in der Woche zusammen. In einer WG ist nämlich das Allerwichtigste, dass ihr Rücksicht aufeinander nehmt. Nimm nach dem Duschen die Haare aus dem Abfluss, räum dein Geschirr weg, erledige deine Ämtli und lass deine Esswaren nicht vergammeln. Auch wenn du nicht immer Bock darauf hast! Und wenn du dich an die von euch festgelegten Regeln hältst, dann ist das WG-Leben eben nicht nur günstig, sondern es macht auch noch Spass.


Goldene WG-Regeln

Wohnt ihr noch oder streitet ihr schon? Damit das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft nicht zur Nervenprobe wird,
solltest du einiges wissen. Aber keine Angst: We got your back!

  1. Privatsphäre: Das Zimmer der Mitbewohner ist tabu! Und ohne zu klopfen ins Bad zu latschen auch.
  2. Kühlschrank Nummer 1: Finger weg vom Essen deiner Mitbewohner! Und behalte die Verfallsdaten deiner Lebensmittel im Auge.
  3. Rücksicht: Heavy-Metal-Sound, wenn der Mitbewohner lernen muss: Fändest du das lustig? Eben.
  4. Ämtliplan: Den Plan gemeinsam erstellen und an einem Ort aufhängen, wo ihn jeder sehen kann. Ausreden gelten nicht!
  5. Sauberkeit: Es ist wichtig, dass sich jeder und wirklich jeder im Haushalt beteiligt. Vor allem Orte, wo sich alle aufhalten, wie das Bad oder die Küche, solltet ihr nicht verwahrlosen lassen.

 

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