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Musik an Welt aus

Dank Kopfhörern können wir überall unsere Lieblingsmusik geniessen, einem Podcast lauschen oder ganz einfach der nervigen Welt um uns herum entfliehen. Fehlen also nur noch das richtige Modell und ein paar Anstandsregeln.

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Getty Images
05. November 2020

Vier Stunden nutzen Millennials täglich ihre Kopfhörer, hiess es im Jahr 2016. Mittlerweile dürften es mehr sein. Oder wann hast du zum letzten Mal jemanden unter 60 angequatscht, der nicht erst seine Stöpsel aus dem Ohr klauben musste? Ach was, viele nehmen sie ja nicht mal mehr raus, sodass man nie ganz sicher ist, ob einem das Gegenüber gerade wirklich zuhört. Ein US-Ticketanbieter will bei einer Umfrage sogar herausgefunden haben, dass 17 Prozent der Airpod-Nutzer diese selbst beim Sex drinlassen. Kuschelrock für den einen, R’n’B für den anderen? Oder ist Siri als Sex-Coach mit dabei? Dazu sagt die Studie leider nichts.

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Dass ein Grossteil der Kopfhörer kabellos ist, hat jedenfalls nicht nur im Bett Vorteile. Der Kabelsalat nervt ja auch beim Einkaufen oder Pendeln. Deshalb rennen mittlerweile selbst hartgesottene Musikliebhaber wireless durch die Gegend, die einst noch um die Klangqualität bei Bluetooth fürchteten. Tatsächlich sorgt ein Kabel für besseren Sound. Aber Bluetooth-Kopfhörer sind mittlerweile so gut, dass diesen Unterschied nur noch absolute Musikbuffs wahrnehmen. Wer via Handy und Spotify Musik hört, gehört da schon mal nicht dazu.

17% tragen sogar beim Sex Kopfhörer.

 

Ob mit oder ohne Kabel: Den besten Sound bieten Over-Ear-Hörer, die das Ohr umschliessen. Unterwegs sind sie wegen ihrer Grösse jedoch unpraktisch. Und sie sind teuer. On-Ear-Hörer, die nur auf dem Ohr aufliegen, sind meist günstiger und handlicher. Ein besserer räumlicher Klang hebt sie von In-Ear-Modellen ab. Wer bassreiche Musik mag, dürfte mit In-Ears trotzdem besser fahren. Ausserdem passen sie in jede Tasche und sind etwa beim Sport praktisch. Weil sie mitten im Ohr sitzen, schirmen sie gut vor Nebengeräuschen ab. Dass das wichtig sein kann, anerkennen übrigens auch Psychologen: Kopfhörer haben eine Schutzfunktion. So können wir uns von der Aussenwelt abkoppeln. Die Musik reguliert zudem Emotionen. Aber Achtung: Wenn du andere Pendler, nervige Arbeitskollegen oder Baulärm übertönen willst, sei vorsichtig. Kopfhörer verleiten dazu, die Lautstärke stetig zu erhöhen. Das schadet langfristig dem Gehör. Deshalb gilt: Überschreite nie 85 Dezibel und nehme die Hörer zwischendurch raus. Wenigstens beim Sex.


Kopfhörer-Typen

Pendler

Wer jeden Tag Zug fährt, will vor allem eines: Active Noise Cancelling! Damit ist das Gelaber der anderen Passagiere wie ausgeschaltet. Und auch auf die Grösse kommt es an: Kleine Kopfhörer sind einfacher zu transportieren.

Liebhaber

Grosse Kopfhörer sind unhandlich? Egal. Selbst ernannte Musikkenner machen keine Kompromisse beim Klang. Sie schwören auf Over-Ear-Kopfhörer. Die sind erst noch bequemer bei stundenlangen Musiksessions.

Praktiker

Kopfhörer sollten klein und kabellos sein, ein praktisches Case für den Transport haben, sich easy mit dem Handy verbinden lassen und einen nicht finanziell ruinieren. Pluspunkte gibts für eine tolle Optik.



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