So überlebst du Halloween | Coopzeitung
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So überlebst du Halloween

Seit auch hierzulande immer mehr Menschen Halloween begehen, ist es in der Nacht der Toten am 31. Oktober gar nicht mehr so einfach, zwischen Verkleideten und echten Monstern zu unterscheiden. Ein kleiner Grusel-Kompass für die Kreaturen der Nacht.

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29. Oktober 2020

Werwölfe

Wie erkenne ich sie? Das ist ganz einfach: Bei Vollmond werden sie zu Wölfen oder wolfsähnlichen Monstern. Aber Achtung: Es gibt auch Theorien, dass sich Werwölfe jede Nacht verwandeln können. Wirst du nachts von einem pelzigen Tier gebissen, beobachte in den folgenden Tagen, ob deine Körperbehaarung sprunghaft zunimmt oder dir Klauen wachsen.

Wie wehre ich mich gegen sie? Auch wenn der Wolf mit dem Hund verwandt ist, ist es mit einem Wursträdchen nicht getan. Silber ins Herz ist das sicherste Mittel. Weil aber nicht jeder eine Pistole mit Silberkugel unter dem Kopfkissen hat, trage zur Sicherheit Silberschmuck oder halte einen Spray mit Silberkolloid in Griffnähe. Hilft alles nix, heul doch einfach mal den Mond an…

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Vampire

Wie erkenne ich sie? Tja, das ist wohl am Schwierigsten von allen Monstern, denn Vampire sind meist gut in die Gesellschaft integriert. Deshalb ist bei ihnen das sicherste Erkennungsmerkmal das Nicht-Erkennen: Vampire besitzen kein Spiegelbild. Zudem ist ihr ärgster Feind das Sonnenlicht. Wenn du jemandem also bei Tag draussen begegnest, müsstest du safe sein.

Wie wehre ich mich gegen sie? Eine gepflegte Knoblauchfahne bringt dir im sozialen Umgang zwar Minuspunkte ein, ist aber ein guter Basisschutz gegen die Blutsauger. Anstatt eines Pfeffersprays trägst du einen Spray mit Weihwasser in der Tasche, und willst du einem Vampir den Garaus machen, dann ramm ihm einen Holzpfahl ins Herz, verbrenn ihn oder setz ihn der Sonne aus.

Zombies

Wie erkenne ich sie? Zwar sind sie wie die Vampire Untote, aber im Vergleich mit den distinguierten Blutsaugern sind die Zombies nur ein schäbiger Abklatsch. Sie sind ziemlich leicht zu identifizieren: langsame, unkoordinierte Bewegungen, eine schlechte Artikulierung, fehlende Gliedmassen und ein ungesunder Teint mit Verwesungsmerkmalen oder offenen Wunden.

Wie wehre ich mich gegen sie? Da sind die Jäger unter uns im Vorteil: Ein Kopfschuss ist das sicherste Mittel, um den Untoten wieder unter die Erde zu bringen. Allerdings erfüllt auch eine gut geschliffene Machete ihren Zweck: Der Kopf muss ab. Wenn du ihn nicht töten kannst, dann renn, denn du bist schneller. Lass dich einfach ja nicht beissen oder kratzen – Ansteckungsgefahr!

Geister

Wie erkenne ich sie? Hier ist es etwas schwieriger als mit physischen Monstern. Ein ziemlich deutliches Anzeichen ist der abrupte Temperatursturz in einem Raum. Wenn dir auf dem Sofa plötzlich der Atem beschlägt, solltest du auf der Hut sein. Weitere Hinweise: Schritte auf dem Estrich, obwohl du allein zu Hause bist, Fussabdrücke auf dem Boden, sich von alleine öffnende oder schliessende Türen oder Fenster sowie ängstliche Haustiere.

Wie wehre ich mich gegen sie? Was auch immer du tust: Vermeide jede Berührung mit diesen Wesen. Wenn du einen guten Ghostbuster kennst, wende dich vertrauensvoll an ihn. Um sie zu vertreiben, kannst du Salzwasser versprühen. Oder du verbrennst getrockneten Salbei – das wirkt auf deine Wohnung wie ein Exorzismus. Bleibt der Geist hartnäckig, musst du herausfinden, was er will und versuchen, ihm à la «The Sixth Sense» seine Seelenruhe zu verschaffen.



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